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Etrom - The Astral Essence: Review

  Personal Computer 

Cyberpunks' not dead! Könnte man meinen. Und tatsächlich hüpft ihr im Action-RPG Etrom als ein solcher durch eine düstere Sci-Fi-Welt. Doch dieser Punk der Zukunft hat die Rechnung ohne die technischen Mängel der Vergangenheit gemacht.

Wir schreiben das Jahr 476 nach der Gründung des neuen Human Empire. Planet: Erde. Irgendwann in ferner Zukunft gibt's nur noch ummauerte Megastädte, die Bürger werden im Zaum gehalten, während draussen auf den Strassen bewaffnete Soldaten und Polizisten alles per Waffengewalt regeln. Die Geburtenrate liegt bei Null, denn in den Städten stapeln sich praktisch schon die Menschen. Für jeden Sterbefall darf ein neues Kind geboren werden, aber nur von denjenigen, denen das Recht dafür zugewiesen worden ist. Kinder, die unerlaubt geboren werden, gelten als "Unborn" und sind laut Gesetz vogelfrei. Ein bisschen George Orwell liegt also in der Luft - sofern man durch diese überhaupt noch etwas sieht, wegen des dicken Nebelschleiers. Inmitten dieser Brühe taucht ihr mit dem Namen Etrom auf. Euer Spielziel ist zunächst unbekannt. Euch plagen Visionen, die euch den Weg weisen werden. Denn ihr habt besondere Gaben. Aber eins ist mal klar: Die Zukunft hat anders auszusehen. Schafft ihr den Ausbruch aus eurer Geburtsstadt und überlebt ihr die verseuchte Wüste hinter den Mauern?

Nur an der Oberfläche schön

Die Vorgeschichte kann sich schon mal hören lassen. Interessant! Derartige futuristische Szenarien sind eh viel zu selten geworden, denn für gewöhnlich steigt ihr in ein solches Spiel ein, habt einen Obermotz zu killen und auf dem Weg dorthin unzählige Feinde zu plätten. Schön, dass Etrom einen anderen Ansatz gefunden hat. In diesem Rollenspiel treffen sich William Gibson und George Orwell, schütteln sich die Hand, und entschliessen sich, ein Spiel entstehen zu lassen. Zumindest in der Fantasie. In der Wirklichkeit sieht das natürlich anders aus. Die Programmierer von PM Studios haben mit Etrom etwas Eigenes auf die Beine gestellt. Na ja, also, vielleicht aufgestellt ? aber das Laufen muss das Spiel erst noch lernen.

Was schon im Intro auffällt ist die besonders schnarchige, unprofessionelle Stimme des deutschen Sprechers. Das könnte jeder in sein Headset sabbeln und ein paar Effekte drüberjagen, so billig klingt das. Schrecklich! Ihr startet also nach einer kurzen Einführung in einer Megacity und tragt eine magische Axt mit euch herum. Mit der haut ihr den ersten Polizisten der Stadt was über die Rübe und schnappt euch deren Bewaffnung. Darunter, teils aber erst später im Spiel benutzbar, Pistolen, Mini-Guns, Energiewaffen oder auch Raketenwerfer. Wichtig ist es, ein Auge auf die Munition zu werfen. Die geht mit so mancher Schnellfeuerwaffe schneller zur Neige als euch lieb ist. Nicht allein die Waffengattungen unterscheiden sich in Feuerkraft und Schussrate, sondern auch die Munition. Es gibt Munition für leichte und schwere Waffen, grosse und kleine Magazine, rote oder blaue. Erinnert ihr euch vielleicht an den Uralt-Klassiker Wasteland? Mit der Ausrüstung geht Etrom in dieselbe Richtung, leider aber nicht ganz so sehr ins Detail.

Natürlich müsst ihr in den Kämpfen auch selbst eine Menge einstecken. Verschiedene Rüstungen schützen euch. Unterschieden wird nach mehreren Schadenarten, wie etwa Blitz-, Feuer-, Kälte- oder auch Blutschaden. Magische Ringe oder Amulette geben euch zusätzliche Boni auf Resistenzen oder Schlagkraft. Wenn alles nichts mehr hilft, gurgelt ihr mit einem Energietrank und freut euch des Lebens. Im Laufe des Spiels entdeckt ihr Astralfelder, die eure dämonische Axt um zahlreiche Fähigkeiten erweitern. So wird aus der anfänglichen Astralaxt beispielsweise später eine Blitzaxt. Greift ihr damit im entsprechenden Angriffsmodus bei gedrückter rechter Maustaste an, hat die Attacke fast schon den Effekt eines Zauberspruchs: Aus der Axt zieht Etrom Magie, die sämtliche Gegner im nahen Umkreis mit Stromschlägen wegbrutzelt. Das kostet Manapunkte, die sich wie die Lebensenergie mittels Tränke erneuern lassen.

Etrom - The Astral Essence
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Thomas Richter

Etrom---The-Astral-Essence


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Thomas Richter am 26 Nov 2006 @ 17:01
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