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Europa Universalis III: Review

  Personal Computer 

Die Europa Universalis-Serie war schon immer etwas für echte Hardcore-Strategen. Daran hat sich auch beim mittlerweile dritten Teil nichts geändert. Dieses Mal kommen jedoch nicht nur Profis, sondern auch Anfänger durchaus auf ihre Kosten. Wieso das so ist, verraten wir euch in unserem Review.

In Europa Universalis 3 könnt ihr rund dreihundert Jahre Geschichte von 1453 bis 1789 nachspielen und deren Lauf entscheidend verändern. Angefangen bei der Eroberung Konstantinopels über den Dreissigjährigen Krieg bis hin zur Französischen Revolution also. Eine durchgehende Geschichte oder bestimmte Ziele gibt es dabei allerdings nicht. Ihr bestimmt also selbst, wie viele Jahre ihr spielen möchtet. Auch die Auswahl einer Nation bleibt einzig und allein euch überlassen. Insgesamt gibt es ungefähr zweihundert verschiedene Länder, die von Grossmächten wie Frankreich und England bis hin zu kleinen Stadtstaaten reichen. Euch werden also sehr viele Freiheiten gelassen, was Profis durchaus begrüssen, Anfänger hingegen doch etwas überfordern dürfte. Daran ändert auch das einführende Tutorial, welches euch mit den Grundlagen des Spiels vertraut macht, nichts.

Auf in den Kampf

Das Geschehen läuft bei Europa Universalis 3 in Echtzeit ab, kann auf Wunsch allerdings auch jederzeit pausiert oder beschleunigt werden. Gespielt wird auf einer grossen dreidimensionalen Karte, die in viele kleine Provinzen aufgeteilt wurde. Eure Aufgabe ist es nun, eure Städte auszubauen, Forschung und Handel zu betreiben sowie euren Einfluss zu vergrössern. Für Letzteres benötigt allerdings erst einmal eine schlagkräftige Armee, die aus Fusstruppen, Kavalleristen und Artillerie besteht. Je nach Epoche und Region sind diese logischerweise völlig unterschiedlich und reichen von Rittern über Bogenschützen bis hin zu zerstörerischen Kanonen. Doch nicht nur auf dem Land, sondern auch zu Wasser wird gekämpft. Hier gibt es zwar wesentlich mehr verschiedene Einheitentypen, was die Seeschlachten jedoch nicht wirklich spektakulärer macht als die Landkämpfe. Wie schon bei den Vorgängern sind die Schlachten also auch beim dritten Teil definitv nichts für Actionfans. Denn anstatt spektakulärer Kampfszenen werdet ihr auch jetzt wieder nur einen ziemlich trockenen Statistikbildschirm zu sehen bekommen.

Es gibt viel zu tun

Auseinandersetzungen mit anderen Nationen sind bei Europa Universalis 3 praktisch unausweichlich, weshalb eure Truppen so viel Kampferfahrung wie möglich sammeln sollten. Denn nur so kann eure Nation auch erfahrene Generäle rekrutieren, die euch im Kampf einen wesentlichen Vorteil verschaffen. Trotzdem ist das Kämpfen lange nicht alles, was ihr im Laufe eurer Karriere tun müsst. So spielt beispielsweise auch die Diplomatie eine enorm wichtige Rolle. Schliesslich lassen sich viele Dinge auch gewaltlos regeln. Eine Sache, um die ihr euch ebenfalls kümmern müsst, ist die Religion eurer Nation, die wie im realen Leben des Öfteren für Meinungsverschiedenheiten sorgt.

Europa Universalis III
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Tim Richter


Europa-Universalis-III


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Tim Richter am 05 Feb 2007 @ 19:17
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