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EverQuest II: Review

  Personal Computer 


Geht eurem MMORPG schon die Luft aus? Dann muss ein anderes her, für das sich ein Monats-Abo lohnt. Nur Obacht, wenn die Entscheidung auf EverQuest II fällt - dann sollte euer Kleingeld nicht nur für das Abo reichen, sondern eventuell auch noch für eine Aufrüstung des PCs.



Das MMORPG EverQuest war einfach nicht totzukriegen. Vor allem in den Staaten feierte das Rollenspiel seit dem Start Anfang 1999 bis heute einen ernst zu nehmenden Erfolg in der Spieler-Gemeinschaft. Wir erinnern uns, damals galt Ultima Online noch als bitterböser Mitstreiter um die Gunst der Käufer. Die Lager waren also gespalten. Dabei war die grafische Darstellung von EverQuest alles andere als rosig: schon allein die Menüführung wirkte sehr abschreckend. Schlichtes Oberflächen-Design mahnte eher an ein Shareware-Spiel, als an ein Vollpreis-Produkt mit nötigem Monats-Abo. Doch das Spiel hatte viel Tiefe. Die letzte Stufe eines Charakters war nur mit viel Aufwand und Mühen erreicht. Knapp sechs Jahre sind aber für ein Computerspiel eine lange Zeit. Klar, dass nun, zu Zeiten von Releases wie World of Warcraft und anderen MMORPGs, ein Nachfolger her muss, der an den Erfolg des Spiels anknüpft. EverQuest II ist endlich fertig, käuflich und sogar spielbar wenn... ja wenn euer PC das mitmacht.

Völlig von der Rolle

Also raus aus der World of Warcraft-Beta und rein ins "fertige" EverQuest II. Dort erwartet uns nach der Charakter-Erschaffung auch gleich ein spannendes Tutorial. Als Flüchtling auf einem Schiff auf hoher See, werden wir von der Crew zunächst mit einigen grundlegenden Elementen der Steuerung vertraut gemacht, bevor wir auf der Starterinsel abgesetzt werden. Die Wahl der Charakter-Rasse und Gesinnung (gut oder böse) hat erheblichen Einfluss auf das Startgebiet. "Gute" Spielfiguren springen in Qeynos aus den Startlöchern, "böse" im Freihafen. Vielfältiger könnte die Rassenwahl gar nicht sein. Vom Dunkelelfen, über Zwerge, Halblinge, Gnome und Oger, bis hin zu, Menschen, Hochelfen, Trollen, Waldelfen und anderen eigenartigen Lebewesen reicht die Palette. Platzt das Genlabor aus allen Nähten, ist die Wahl gleich doppelt so schwer.

Damit nicht genug: Erst mit dem Erreichen der folgenden Spielstufen, also durch das Sammeln von Erfahrungspunkten durch das Lösen von Quests oder dem Killen von Monstern, formt ihr euch nach und nach eure Klasse. Vor allem in der Hinsicht punktet EverQuest II gleich vorweg. Zahlreiche Möglichkeiten in der Figurenerschaffung - die ja schon mit der individuellen Anpassung des Aussehens anfängt - lassen jeden ernsthaften Rollenspieler vor Freude in die Luft gehen. Allein die Figurenklasse "Kämpfer" hat neun unterschiedliche Unterklassen zur Wahl. Ihr müsst euch also auf eurem Werdegang entscheiden, ob euer Kämpfer gewöhnlicher Krieger wird, knallharter Berserker, ein stabiler Raufbold, disziplinierter Mönch oder auch Kreuzritter oder Paladin. Auch die Magier-Klasse ist in neun Unterklassen unterteilt. Ein solcher kann etwa Hexenmeister sein, Zauberer, Illusionist, Beschwörer, Nekromant oder auch Thaumaturgist. Priester-Klassen profitieren natürlich von solchen Figuren wie Kleriker, Druide oder auch Schamane, während zu den Kundschafter-Klassen Assassine, Schurke, Barde oder Waldläufer zählen. Eine derartige Vielfalt vermissen wir in World of Warcraft.

EverQuest II
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Admin am 07 Mrz 2005 @ 19:25
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