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Evil Genius: Review

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Mein grössenwahnsinniges Genie, was wollen wir denn heute Abend machen? Dasselbe was wir jeden Abend machen, Nummer 2, wir versuchen die Weltherrschaft an uns zu reissen! Anstatt einen Geheimagent zu spielen und die bösen Machenschaften der fiesesten Schurken auf dem Erdball aufzudecken, schlüpfen wir in Evil Genius aus dem Hause Elixir Studios in die Haut eines Oberschurken, der nur ein Ziel hat: die Weltherrschaft!



Auf dem Weg zur Weltherrschaft

Die Kontrolle über die Welt zu übernehmen, ist ein weitaus schwierigeres Unterfangen als man es sich zu Beginn vorstellen mag. Neben einer ultrageheimen Basis gilt es Angestellte zu finden und auszubilden, damit diese auch schwierigere Aufgaben übernehmen können. Doch widmen wir uns zu Beginn erst einmal dem Tutorial, das die grössten Fragen klären sollte.

Mancher Spieler erinnert sich vielleicht noch an "Republic: The Revolution" (GBase-Wertung 71%), das wie Evil Genius aus dem Hause Elixir Studios kam. Vor knapp einem Jahr bemängelten wir ein fehlendes Tutorial und ein zu dickes Handbuch, durch das man sich quälen musste, um alle Funktionen des Spiels nutzen zu können. Erfreulich ist die Tatsache, dass man bei den Elixir Studios aus Fehlern lernt und dem neusten Strategiestreich Evil Genius ein ausführliches Tutorial spendiert hat.

Eine nette Dame erklärt uns Schritt für Schritt, was wir genau machen müssen, um unsere Geheimbasis bauen und erweitern zu können. Alle benötigten Infos zur angestrebten Weltherrschaft werden uns im Tutorial sehr gut erläutert und wenn wir einmal doch ins Stocken geraten und uns nicht ganz sicher sind, hilft uns eine grosse Datenbank weiter, die mit allen Infos gefüttert ist. Ein besonderes Feature sind kleine Videos im Spiel, die bei neuen Fähigkeiten oder Eigenschaften abgespielt werden und uns so verdeutlichen, was wir mit der neu gewonnenen Funktion alles anstellen können. Zu jedem wichtigen Punkt im Spiel gibt es Videosequenzen, die bei freigeschalteten Optionen von alleine starten und im Nachhinein auch in einer Datenbank abrufbar sind. Handbuch ade! - ein guter Lösungsansatz von den Elixier Studios!

In Sachen Coolnes und Klischees ziehen das Team von Elixir Studios in Evil Genius wahrlich alle Register. Das Spiel fängt hervorragend den 60er-Jahre-Stil ein, in dem alles schrill und bunt zur Sache geht. Gemixt mit einer grandiosen Portion Musik und einer Menge Humor, rundet dies das Welteroberungs-Feeling ab.

Die Qual der Wahl

Bevor wir ins richtige Spiel einsteigen, dürfen wir uns einen von drei möglichen Charakteren aussuchen, dessen Wahl allerdings keinen Einfluss auf den weiteren Spielverlauf haben wird. Zur Auswahl stehen der kleinwüchsige, gut genährte Maximilian mit seinem Monokel, der geheimnisvolle Shen Yu und die aufreizende Alexis. Jeder der drei Charaktere kommt mit seinem eigenen Handlanger daher, der für das Wohlergehen des Genies verantwortlich ist.

Egal für welchen Charakter wir uns entscheiden, alle drei haben ein gemeinsames Ziel, die Weltherrschaft! Um diese zu erreichen, gilt es zu Beginn erstmal eine unterirdische Basis zu errichten, samt Gefolgsleuten, die fortan unter unserer Laune arbeiten dürfen.

Um das Spiel erfolgreich abzuschliessen, ist es wichtig, den Bekanntheitsgrad kontinuierlich zu steigern. Dies sorgt in erster Linie für die gewünschte Bekanntheit, zweitens füllt dies das Konto, da dadurch neue Missionen freigeschaltet werden. Ein kleines Problem sind fünf Allianzen, die über den gesamten Globus verteilt sind, und die etwas dagegen haben, dass ein fieses Genie an die Weltherrschaft gelangt.

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Admin am 07 Mrz 2005 @ 19:28
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