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F1 2010: Review

  Personal Computer 

Schon merkwürdig, dass es auf dem PC so lange ruhig um den Formel 1-Zirkus zuging. Ausser ein paar halbgaren Managern, die den Rennsport und sein Drumherum aber nie wirklichkeitsnah vermitteln konnten, gab es auf dem PC keine Umsetzung mehr. Da war man ja schon froh, wenn man in Rennspielen wie Race Driver GRID zwischendurch mal in einem Formel-Boliden Platz nehmen durfte. Codemasters hat Fans lange warten lassen. Doch vor dem Ende der aktuell noch laufenden Saison wurde sie nun doch endlich veröffentlicht, die Hoffnung aller Formel 1-Fans: F1 2010.

Gleich zu Beginn fällt auf, dass Codemasters beim mittlerweile etablierten Ingame-Menü geblieben ist, wie man es bereits aus Colin McRae DiRT 2 kennt. Auch hier gibt es einen Wohnwagen, in dem euch eure Agentin mit Informationen zur Verfügung steht. Hier könnt ihr dann auch abspeichern oder eure Karriere verwalten. Das wirkt allerdings wenig glamourös, der F1-Flair wird an dieser Stelle nicht optimal rübergebracht. Tretet ihr nach draussen, könnt ihr euch mit den Vertretern der Presse unterhalten, einzelne oder mehrere Rennen nacheinander fahren, ein Zeitfahren absolvieren oder weiter in der Karriere vorankommen mit entsprechend gewählter Länge eurer Rennlaufbahn, die bis zu sieben Jahre andauern kann. Die Menüs sind in F1 2010 eine echte Augenweide, auch wenn die Navigation gelegentlich ein wenig länger dauert als in einem normalen Tabellenmenü.



Vor den Trainingssessions, den Qualifikationen und auch vor den Rennen sitzt ihr in eurem Fahrzeug in der Box. In der Garage könnt ihr euch ebenso umsehen, Statistiken betrachten, Setup-Einstellungen vornehmen und die Reifenwahl treffen. Sehr hübsch: Auf dem Bordmonitor lassen sich Details zur laufenden Session, ein Wetterbericht und Streckeninformationen abrufen. Auch entsprechende Upgrades, die ihr im Laufe einer Saison freischalten konntet, werden hier angezeigt. Etwas bedauerlich nur, dass man die anderen Fahrer nicht per TV-Übertragung bei ihren Qualifikationsrunden sehen kann. Erst im späteren Verlauf war uns klar, warum dies so ist.

F1 2010 versteht sich selbst als eine Rennsimulation. Sofern ihr euch auf den Rennstrecken von den zahlreichen Fahrhilfen unter die Arme greifen lasst, trifft dies auch auf die Fahrphysik zu. Für den Test haben wir den Titel sowohl mit Lenkrad als auch mit Gamepad und Tastatur gespielt. Letztgenannte Variante allerdings nur mit ein paar eingeschalteten Fahrhilfen, da der Einschlagwinkel sonst zu krass gewesen wäre. Mit Tastatur spielt sich F1 2010 daher eher arkadig, wenn auch durchaus spassig. Sehr viel mehr Rennfreude kommt aber natürlich mit einem Gamepad und speziell mit einem Force Feedback-Lenkrad auf, da ihr nur so die Strecken auch richtig fühlen könnt und den Wagen bestmöglich unter Kontrolle habt. Die Fahrphysik darf als gelungen bezeichnet werden.

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Markus Grunow


F1-2010


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Markus Grunow am 07 Okt 2010 @ 16:51
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