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FEAR - Extraction Point: Review

  Personal Computer 

Monolith lieferte Ende letzten Jahres mit F.E.A.R. einen Bombast-Shooter der Extraklasse ab, dem es weder an Action noch an Grusel mangelte. Kein Wunder also, dass die Spieleschmiede derzeit an einem Sequel arbeitet, das allerdings unter neuem Namen erscheinen wird. Grund? Monolith gehört mittlerweile zu Warner Bros, die F.E.A.R.-Namensrechte blieben allerdings bei Vivendi. Letztere setzten die Kohan-Macher TimeGate Studios an ein Add-on mit dem Titel Extraction Point, das seinerseits nahtlos an das Ende des Hauptprogramms anknüpft. Ein schweres Erbe, das die Entwickler da antreten mussten. Mit Erfolg?

Am Anfang war der Spoiler

Wer das Hauptprogramm noch nicht kennt und trotzdem diesen Testbericht liest, sollte diesen Absatz überspringen. Die Erweiterung setzt nämlich direkt dort an, wo die Geschichte von F.E.A.R. aufhörte. Nicht nur der unterirdische Origin-Forschungskomplex wurde vernichtet; die gigantische Explosion verwüstete zusätzlich einen Grossteil der umliegenden Stadtgebiete. Ihr konntet als Mitglied der Spezialeinheit First Encounter Assault and Recon in einem Helikopter fliehen, stürzt allerdings wenig später ab und müsst euch nun einen Weg durch Fabriken, Gebäuderuinen, Kranken- und Parkhäuser sowie U-Bahnhöfe schlagen, um den namensgebenden Evakuierungspunkt zu erreichen.

Wer dachte, den Klonsoldaten-Führer Paxton Fettel besiegt zu haben, irrt. Er ist zurück - stärker als je zuvor. Damit nicht genug, ist natürlich auch das mörderische Mädchen Alma wieder da, das seine gruseligen Spielchen mit euch treibt. Allerdings weit weniger Gänsehaut erregend als im Hauptprogramm, da die meiste Zeit knallharte Action auf dem Programm steht. In diesem Punkt steht die Erweiterung seinem grossen Vorbild auch in nichts nach. Noch immer könnt ihr wahlweise in Echtzeit oder Zeitlupe ganze Räume in Schutt und Asche legen. Dreck und Staub wirbelt auf, Elektrogeräte und Scheiben zerbersten, Papierfetzen schweben durch die Luft und allerlei Zeugs fliegt durch die Gegend. Geil!

Action hui, Grusel pfui?

Zu den bereits bekannten Waffentypen, etwa Assault Gun und Schrotflinte, gesellen sich ein paar neue Kriegsspielzeuge. Künftig könnt ihr euren Feinden mit einer schweren Minikanone einheizen, sie mit einer - unserer Meinung nach etwas billig umgesetzten - Laserkanone frittieren, oder ihr deckt die Raumwände mit haftenden Mini-Selbstschussanlagen ein. Doch Vorsicht, denn auch die Klonsoldaten setzen die neuen Waffen mit Vorliebe ein und verhalten sich nicht minder intelligent als im Hauptprogramm. Noch immer versuchen die Jungs euch über Flanken einzukreisen oder hinter Möbeln und anderen Objekten Deckung zu suchen. Letzteres solltet ihr in Gefechten selbst beherzigen, sind eure Gegner doch wieder äusserst zielsicher unterwegs.

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Daniel Boll

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Daniel Boll am 09 Nov 2006 @ 06:34
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