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Fahrenheit: Review

  Personal Computer 

Mit Fahrenheit schickt uns Atari in ein interaktives Film-Adventure, welches einen ganz neuen Weg bestreiten möchte, als wir ihn von klassischen Adventures gewohnt sind. Ein Spiel gemixt aus Adventure und Film - ob das die Revolution ist, auf die das Genre gewartet hat? Wir haben uns die fertige Version angeschaut und berichten nun von unserem Trip nach New York, wo die Geschichte ihren Lauf nimmt.

Lucas Kane: ein Mörder

Die Story von Fahrenheit versetzt den Spieler zu Beginn in die Rolle von Lucas Kane, einem Mann, der in Kürze in einer Bar-Toilette einen Mord begehen wird. In Trance nähert sich Lucas seinem Opfer und streckt es brutal mit zahlreichen Messerhieben in die Herzgegend nieder. Kniend über der Leiche kommt Lucas wieder zur Besinnung, blutverschmiert hält er die Tatwaffe noch in Händen und blickt auf sein Opfer herab, welchem er zuvor noch nie begegnet ist. Langsam wird Lucas klar, dass es kein böser Alptraum ist, aus dem er wieder erwachen kann. Nein, dies ist real und kein Traum. Nur wie konnte es dazu kommen? Wie konnte ein Mensch wie Lucas, der niemals auch nur an einen Mord dachte, diese Tat selbst begehen? Und die wichtigste Frage, warum?

Kurze Zeit vergeht, bis Lucas wieder einen klaren Gedanken fassen kann und sich an den Polizisten erinnert, der wohl noch immer Kaffee schlürfend am Tresen sitzen müsste. Es dürfte nur eine Frage der Zeit sein, bis dieser den Gang zur Toilette bestreiten wird, daher hat Lucas nur eine Möglichkeit: er muss handeln.

An dieser Stelle hat zum ersten Mal der Spieler die Kontrolle über den Hauptcharakter des Spiels, Lucas Kane. Im späteren Verlauf gesellen sich neben Lucas auch noch die Polizeibeamten Carla Valenti und Tyler Miles, die diesen Fall bearbeiten werden, zu den spielbaren Figuren hinzu. Von nun an liegt es in der Verantwortung des Spielers, wie er das Leben um Lucas strickt, und so stehen auch schon zu Beginn zahlreiche Möglichkeiten zur Verfügung. Versteckt Lucas die Leiche auf der Toilette? Was ist mit der Tatwaffe und dem blutverschmierten Boden? Ganz zu schweigen von Lucas Kleidung, die auch eher an einen Schlachter als an einen Gast erinnert, der einfach in der Bar einen Happen essen wollte. Schon an dieser Stelle wird der weitere Verlauf des Spiels beeinflusst, denn Lucas weitere Handlungen werden später die Ermittler schneller oder langsamer auf seine Spur bringen. Wenn Lucas zum Beispiel das Telefon benutzt oder im Anschluss ein Taxi nimmt, anstatt mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren, wird es der Spieler im Nachhinein, wenn er die beiden Cops spielt, dementsprechend einfacher oder schwerer haben, Lucas zu fassen.

Lucas verfolgen nach diesem Mord Visionen, die es zu erforschen gilt, denn irgendetwas ist mit ihm geschehen und dies gilt es aufzudecken. Die Polizisten hingegen haben nur ein Ziel: Lucas zu stellen und ihn zu verhaften. Fahrenheit ist kein einfaches Katz-und-Maus-Spiel, in dem es gilt den Schurken zu fangen, denn hinter dem scheinbaren Mord verbirgt sich eine spannungsgeladene Geschichte.

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Marco Peters

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Marco Peters am 25 Sep 2005 @ 00:40
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