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Far Cry: Review

  Personal Computer 


Die in diesem Jahr zu enormer Bekanntheit gelangte, relativ kleine Spieleschmiede Crytek aus Coburg im Freistaat Bayern, landet mit dem Ego-Shooter

Far Cry

einen der grössten Coups der letzten Jahre.



Ferienstimmung

Noch ein allerletztes Mal für all diejenigen, welche aus mir völlig unverständlichen Gründen noch nie von Far Cry gehört haben. Jack Carver ist ein Aussteiger. Er lebt irgendwo in tropischen Gefilden und vermietet sein Segelboot an Leute, welche die umliegenden Inseln besuchen wollen. Er fristet ein genüssliches Dasein zwischen Palmen und Stränden und denkt nicht daran, in die Hektik der Zivilisation zurückzukehren. Alles scheint perfekt, bis ihn eines Tages eine Journalistin mit dem ansprechenden Namen Val Cortez für eine Mission anheuert, da sie über eine der Inseln recherchieren möchte. Dort sollen merkwürdige Dinge vonstatten gehen. Carver erliegt dem monetären und wohl auch dem femininen Anreiz und sagt zu. In diesem Moment beginnt für ihn ein Abenteuer der düsteren Art. In der Nähe der Küste wird sein Boot durch einen Raketenangriff zerstört, die hübsche Val verschleppt und er erwacht danach in einem verlassenen Bunker aus der Bewusstlosigkeit. Schon das Intro ist von sehr hoher Qualität und verbindet das Geschehen um die Zerstörung von Carvers Boot mit Traumsequenzen aus seiner Bewusstlosigkeit, die einen wirklich gelungenen Einstieg in die Story bieten, die sich von nun an dramatisch entfalten wird. Es liegt nun an euch, die Geschicke von Jack Carver zu leiten und die Journalistin aus den Fängen der bösen Buben zu befreien, die auch euer Segelschiff und somit eure einzige Einnahmequelle auf dem Gewissen haben. Nebenbei werdet ihr auch den obskuren Machenschaften auf die Spur kommen, welche dieses verträumte Paradies zu einem sehr gefährlichen Pflaster machen. Ihr werdet nämlich bald merken, dass es nicht Freizeitpiraten waren, die euch nach dem Leben trachteten. Auf der kleinen Insel tummeln sich verdächtig viele schwer bewaffnete Söldner. Sie besitzen automatische Waffen, Schnellboote und Fahrzeuge mit darauf montierten Maschinengewehren. Ausserdem donnern immer wieder Hubschrauber über die Baumkronen hinweg. Ein Mann namens Doyle, welcher vorgibt über euch und eure Situation Bescheid zu wissen, gibt euch über Funk Anweisungen und dirigiert euch zu euren Missionszielen. Zwar scheint Jack ihm nicht ganz zu vertrauen, andrerseits hat er unter diesen widrigen Umständen keine andere Wahl, als genau das zu tun, was ihm befohlen wird. Nach und nach mehren sich die Anzeichen dafür, dass ein wahnsinniger Wissenschaftler namens Krieger Experimente an auf den Inseln lebenden Primaten durchführt und dadurch gefährliche Monster erschafft.

Ihr habt nicht mehr wie in der Demo nur drei Schwierigkeitsstufen zur Auswahl sondern neu deren fünf. Somit sollte das Spiel für jeden Spielertyp etwas bieten, was angesichts der aggressiven künstlichen Intelligenz eurer Gegner eine gute Entscheidung seitens der Entwickler war. Far Cry ist nämlich schon auf der niedrigsten Schwierigkeitsstufe alles andere als ein Spaziergang. Um durch die dichte Vegetation zu navigieren, habt ihr auf eurem Head-Up-Display (HUD) einen Radar, der euch neben eurem nächsten Wegpunkt auch anzeigt, ob sich Gegner in eurer Nähe aufhalten. Mehr noch, er zeigt durch verschiedene Farben auch an, ob sie euch entdeckt haben oder nicht. Dieses Gerät solltet ihr, wie auch das Fernglas mit integriertem Richtmikrofon, immer wieder benutzen, um Problemen aus dem Weg zu gehen.

Far Cry ist zwar insofern linear, als ihr euch ständig von einem Wegpunkt zum nächsten fortbewegt, aber ihr habt immer mehrere Möglichkeiten, euer Ziel zu erreichen. Ihr könnt zum Beispiel einen Buggy nehmen und auf der Strasse fahren oder aber ihr geht zu Fuss über die Hügel und durch den Wald. Die erste Variante ist mit Sicherheit die schnellere, aber auf und neben den Strassen werden viel mehr Gegner auf euch warten, während ihr auf dem Weg durch den Wald eher eine Chance habt, unentdeckt zu bleiben. Lautloses Herumschleichen ist zwar weniger spektakulär als heftige Feuergefechte, aber ohne Zweifel gesünder. Eure Gegner sind nämlich ausserordentlich gut ausgebildet. Sie tragen fast ausnahmslos kugelsichere Westen und gegen Ende des Spiels auch Schutzschilde, sind schwer bewaffnet und agieren im Team. Ausserdem haben sie eine unglaubliche Wahrnehmung und können ein Eichhörnchen auf 500 Meter furzen hören. Macht ihr im Dickicht Lärm, dann werden nicht nur die Feinde in eurer unmittelbaren Nähe auf euch aufmerksam, sondern gleich alle, die sich in Sichtweite befinden. Das heisst für euch, dass ihr es eigentlich nie mit einzelnen Söldnern zu tun habt, sondern gleich mit einem Dutzend, und diese laufen nicht etwa zielstrebig vor die Mündung eurer Waffe. Sie suchen Deckung und versuchen, euch von verschiedenen Seiten anzugreifen. Dabei setzen sie auch Granaten ein, um euch aus Verstecken zu locken. Die Druckwelle einer solchen Explosion beeinträchtigt für kurze Zeit eure Sicht und macht euch so zu einer leichten Beute.

Far Cry
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Admin am 08 Mrz 2005 @ 06:59
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