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Flatspace: Review

  Personal Computer 

Das Sommerloch klopft schon an der Tür und wenn in den nächsten Tagen die letzten Blockbuster für diesen Sommer erscheinen und bis September Ebbe herrscht, dann werden sich viele Spieler über die kleine Perle freuen, die wir vor einigen Tagen im Internet entdeckt haben: Flatspace!



Nach dem Ende der Wing Commander-Reihe und dem Erscheinen von Freelancer, ist der Weltraum wieder grau und unbelebt geworden. Nur das deutsche X2 konnte wieder ein wenig Licht in die Dunkelheit bringen. Mit Flatspace könnte sich dies nun ändern. Das Universum dehnt sich seit dem Urknall unaufhörlich weiter aus, es wird grösser und grösser und irgendwann ist einfach kein Platz mehr vorhanden, der ausgefüllt werden kann und genau in dieser Zeit spielt Flatspace. Das Universum ist so unendlich riesig geworden, dass sich das gesamte Gleichgewicht im All geändert hat und sich alles plötzlich von 3D in 2D verwandelte.

Der Spieler steuert ein kleines Raumschiff und muss sich nun in dieser vollkommen umgestalteten Welt zurecht finden und seine Brötchen verdienen. Zu Beginn des Spiels darf er sich entscheiden, ob er lieber das Universum als Händler, Sammler, Kopfgeldjäger, Pirat oder Polizist unsicher machen will. Während man nun als Händler zwischen den verschiedenen Handelsstationen, ähnlich wie in X2, hin- und herpendelt und möglichst billig einkauft, um die Waren wieder teuer zu verhökern, kapert man als Pirat Raumschiffe und entführt wichtige Personen, um später Lösegeld zu verlangen. Als gesetzestreuer Polizist hat man natürlich die Aufgabe, den Piraten das Handwerk zu legen und für Recht und Ordnung in der Galaxie zu sorgen. Wem das einfache Landleben eines Händlers, Piraten oder Polizisten nicht ausreicht, für den haben die Entwickler auch noch hunderte von Missionen parat. Diese reichen von lukrativen Personen- oder Gütertransporten bis hin zur der Befreiung von Geiseln und der Tötung "überflüssiger" Personen.

Für fast unendlichen Spielspass sorgt vor allen Dingen das riesige, dynamische Weltall. Dieses ist in einzelne Sektoren eingeteilt, die man jeweils nur per Hyperraumsprung erreichen kann. In fast jedem Sektor lassen sich Handelsstationen, Polizeistationen oder aber auch Piratenbasen finden. Nebel oder Asteroiden behindern nicht nur die Sicht, eine Kollision mit letzteren überlebt auch das grösste Schiff nur kaum. Dank dem dynamischen Universum, welches man auch nach Stunden noch nicht komplett erkundet hat, wirken sich all meine Taten auf das gesamte All aus. Kaufe ich einen Rohstoff in grossen Mengen auf, steigt sofort der entsprechende Verkaufspreis. Wenn ich als Pirat berühmt und berüchtigt für Schiffskaperungen werde, verstärkt die Polizei in den betroffenen Sektoren sofort die Präsenz. Des Weiteren gibt es auch hunderte von anderen Raumschiffen, die dem Spiel weiteres Leben einhauchen. Leider ist die künstliche Intelligenz jedoch nicht besonders überragend. Entweder sind die KI-Kameraden alle suizidgefährdet oder sie sind einfach nur dämlich, denn oftmals rammen sie Asteroiden und Raumstationen ohne ersichtlichen Grund so lange, bis sie explodieren.

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Alexander Boedeker

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Alexander Boedeker am 03 Jun 2005 @ 11:00
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