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Football Manager 2005: Review

  Personal Computer 


Als ich meinen ersten Fussballmanager auf dem C64 startete, ahnte ich nicht, dass rund 20 Jahre später allein der Name eines Entwicklers in pawlowscher Art meinen Mund wässerig machen würde. Die Rede ist vom hierzulande eher wenig bekannten Entwicklerstudio Sports Interactive Games. Hardcore-Spielern als Hersteller der Championship Manager-Serie ein Begriff, trennte sich Eidos vom Londoner Team in diesem Jahr. Doch die Jungs gaben nicht zuletzt aufgrund der massiven Beschwerden der Fans im Forum nicht auf und fanden bei Sega ein neues Zuhause. Mit dem Football Manager 2005 wollen sie nun an glorreiche Zeiten anknüpfen und den treuen Fans ein neues Meisterstück präsentieren. Doch ist das Spiel auch etwas für Spieler, die auf den FM 2005 von EA Sports warten? Wir haben die Antwort für euch!



Seit zehn Jahren bereits gibt es die Managerspiele von SI Games. Revolutionäre Änderungen gab es selten, vielmehr wurde stets auf die Wünsche der Fans eingegangen und vor allem an der realistischen Spieldarstellung im 2D-Modus gearbeitet. Dieser war bereits im vergangenen Jahr mehr als bemerkenswert. Wer auf den Taktiktisch-Look steht, bekommt erneut ein erstklassiges Produkt geliefert, denn SI Games hat die KI der wuseligen "Plättchenspieler" ein gutes Stück verbessert. Doch es gibt auch drastische Änderungen, die sofort beim Spielstart ins Auge fallen: Die Menüsteuerung hat sich grundlegend verändert. Vorbei ist die Zeit, in der wir uns über Buttons in Untermenüs klickten. Simple, jedoch sehr logisch aufgebaute Drop-Down-Menüs lassen uns die notwendigen Einstellungen vornehmen und Informationen abrufen, die wir bei der täglichen Arbeit als Manager benötigen.

Nur für Statistik-Profis!

Doch bereits nach wenigen Minuten im Spiel wird klar, dass diese Version in der Tat nur noch etwas für wahre Fans ist. Optischer Minimalismus herrscht in den Menüs vor, Abwechslung suchen wir vergeblich. Nach wie vor ist es nötig, sich stundenlang mit seinem Team zu beschäftigen, um den Überblick über Stärken und Schwächen der Spieler zu bewahren. Das ist auf der einen Seite realistisch und anspruchsvoll, nervt aber andererseits durch die geringe Einstiegsfreundlichkeit. Neulinge werden lange brauchen, bis sie so etwas wie Spielfreude empfinden. Championship Manager-Veteranen hingegen fühlen sich trotz der veränderten Menüführung heimisch, da nur wenige Neuerungen den Weg ins Spiel fanden. Stattdessen wühlen sie sich durch eine Vielzahl an Statistikbildschirmen, in denen sich jedoch mit wenig Aufwand jede Information abrufen lässt. Nach einem Spieltag könnt ihr euch beispielsweise alle (!) Tore der am Wochenende absolvierten Spiele aller Mannschaften nochmals im Highlight-Modus ansehen - eine Art Welt-Sportschau sozusagen.

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Admin am 08 Mrz 2005 @ 07:12
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