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Football Manager 2006: Review

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In den letzten Jahren hat sich etwas gewandelt in den Spieleredaktionen. Anders kann ich es mir nicht erklären, warum die Football Manager-Serie von Sports Interactive plötzlich auch von Redaktionen positiv betrachtet wird, die das Spiel früher förmlich in der Luft zerrissen haben. Da war von dröger Tabellenkalkulation bis hin zum langweiligsten Bildschirmschoner aller Zeiten die Rede. Wir Schweizer hielten zusammen mit einer kleinen eingeschworenen Gemeinde die Fahne der Fussball-Management-Simulation hoch. Doch in diesem Jahr ist ein Wandel zu spüren, sowohl bei Print- als auch bei Online-Magazinen. Es wurde aber auch Zeit, dass das Spiel wirklich mal getestet und nicht nur belanglos betrachtet wird.


Die unglaublich vielen Spielerattribute erschlagen euch mit ihren Werten. Die Studie eines Spielers ist jedes Mal eine neue Herausforderung. Da kann ein Stürmer mit einer enormen Kopfballstärke, und einer tollen Schusstechnik vielleicht letztlich doch keine gute Wahl sein, wenn er aufgrund der schwachen Ausdauer und unzureichenden Spritzigkeit auf dem Platz nichts bewegen kann. Mittlerweile ist das Team von Sports Interactive nicht mehr für Eidos tätig, sondern für Sega. In England als auch in anderen europäischen Ländern hat die Serie sich behaupten können gegen das Lizenz-Monster von Electronic Arts. Hierzulande jedoch konnte der Fussball Manager von EA Sports noch die Oberhand behalten. Noch? Nun, wer unseren ausführlichen Test vor kurzem gelesen hat, weiss, dass längst nicht alles Gold ist, was glänzt. Die Chance also für den Football Manager, endlich am Erzrivalen im deutschen Markt vorbeizuziehen.

Wenn ihr euch bislang noch nicht mit dieser Manager-Serie beschäftigt habt, werdet ihr nach der Installation zunächst erschrecken. Statt schicker Menüs und ansprechender Bildchen erwartet euch eine erheblich aufgeräumtere, jedoch auch nüchternere Benutzeroberfläche. Dass dies aber nicht bedeuten muss, dass ihr es hier mit einem Spiel für Einsteiger zu tun haben werdet, stellt ihr bereits bei der Lektüre des knapp sechzig Seiten starken Handbuchs fest. Zahlreiche Attribute für Spieler, Schiedsrichter, Trainer und sonstige Mitarbeiter verwirren ebenso bei der ersten Betrachtung wie die vielen Abkürzungen, die euch in den umfangreichen Menüs begegnen. Da ist von "Nom" die Rede oder von "Beo", "Bit" und "AeR". Wohl dem, der da das Tutorial absolviert hat und alle wesentlichen Gameplay-Elemente des Spiels beschrieben bekommen sowie aktiv ausprobiert hat. Wenn ihr dennoch Hilfe benötigt, reicht ein Druck auf die F1-Taste im Spiel aus, um damit hilfreiche Tipps abzurufen.

Uli Hoeness? Hier nicht gefragt!

Der Football Manager von Sports Interactive zeichnete sich bislang immer als Trainersimulation aus. Die wirtschaftlichen Belange eures Clubs waren stets nebensächlich und gehörten nicht zum Tagesalltag. Dies ändert sich auch in der aktuellen Ausgabe nicht, denn erneut liegt das Hauptaugenmerk auf den sportlichen Problemen und Aufgaben, die ihr zu bewältigen habt. Und davon gibt es reichlich! Innerhalb eines festgelegten Transferbudgets versucht ihr euer Team gezielt zu verstärken. Dabei helfen euch Scouts bei der Suche nach frischen Talenten genauso wie das sehr komfortable Suchsystem in den Transferbildschirmen. Ein Nachrichten-Bildschirm füttert euch ständig mit neuen Informationen zur Situation eures Vereins sowie allen wichtigen Ereignissen in der Fussballwelt.

Football Manager 2006
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Markus Grunow

Football-Manager-2006


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Markus Grunow am 12 Nov 2005 @ 08:59
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