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Ford Racing 3: Review

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Autobauer Henry Ford sagte einmal "Man muss nichts wissen, man sollte aber recherchieren können." Hätte der Hersteller von Ford Racing 3 einen näheren Blick auf Konkurrenzprodukte geworfen, käme am Ende vielleicht etwas Gescheiteres heraus als pures Mittelmass.



Nun rollen sie wieder, die Fords von Empire Interactive. Ganze 55 lizenzierte Modelle wurden auf den Schirm gezaubert. Auf 26 Rennstrecken drehen die Boliden ihre Runden, oder besser, lassen sich von euch drehen. An der Uhr hat in diesem Fall aber wohl keiner gedreht, denn technisch lahmt Ford Racing 3 der Konkurrenz in Sachen Fortschritt nach. Warum der Fun-Racer sich einen Vergleich mit Titeln wie Need for Speed Underground 2 gefallen lassen muss, lest ihr, wenn ihr ein paar Zeilen runterschaltet.

Wo ist der nächste Gang?

Empire Interactive hat dort einen Zahn zugelegt, wo es eigentlich gar nicht nötig war: An den spielerischen Möglichkeiten. Zugegeben, eine derartig grosse Auswahl an Spielmodi gibt´s selten zu bestaunen. Drei Spieltypen sind zu meistern und nur dann öffnen sich nach und nach die Wege zu weiteren auswählbaren Fahrzeugen, Strecken (die auch einfach mal nur gespiegelt sein können) oder Renntypen. Unterteilt werden die Rennen in "Ford Competition", "Ford Challenge" und "Ford Collection". So ganz durchschaubar ist der Zusammenhang unter diesen Rennmodi gar nicht. In der Competition jedenfalls sind 14 abwechslungsreiche Wettkämpfe zu bestreiten. Gewinnt ihr einen, geht´s in einem Fortschrittsbaum weiter voran zu anderen Rennen. Damit öffnet ihr zudem Fahrzeuge, Strecken und Farblackierungen für die anderen Spielmodi. In der Ford Collection könnt ihr später Rennen individuell gestalten, mit Fahrzeugen und Strecken, die ihr in den anderen Spielmodi freigespielt habt. Auch die Challenge ist nur nach dem Bestehen von speziellen Aufgaben gelöst, ähnlich wie in der Competition also. Hm, unnötig verwirrendes Modus-System. Egal, Bleifuss und ab durch die Mitte.

Wen interessiert schon die Komplexität in der Spielmodi-Auswahl, wenn das Spiel an sich alles andere als komplex ist. Beim Tuning der Fahrzeuge fängt´s bei der Lackierung derer an, und hört leider auch beim Lackieren wieder auf. Fertig. Technisches Verständnis nicht benötigt. Auch nicht auf den Strecken. Die elf Renntypen sind ein Sammelsurium dessen, was andere Spiele bereits auf der Pfanne hatten. Beispiele: In den Standardrennen fahrt ihr um den ersten Platz. Einer bis fünf Gegner sind dabei auf einer bis maximal neun Runden abzuhängen. Das gestaltet sich auf leichter bis mittlerer Schwierigkeitsstufe noch relativ einfach, selbst mit Tastatursteuerung und nur wenig Übung. Erst ab hoher Schwierigkeit werdet ihr ins Schwitzen kommen. Solch sture, unnachgiebige Widersacher auf der Piste sind nicht leicht zu knacken. Wohl dem, dessen Lenkrad mit Ford Racing 3 kompatibel ist und funktioniert. In unserem Test wollte das Spiel, trotz präziser Kalibrierung des Microsoft Sidewinder-Lenkrads unter Windows XP, einfach nicht richtig funktionieren. In den Steuerungs-Optionen sprang die spielinterne Kalibrierung gar nicht erst an, auf der Strecke waren dann Gas- und Bremspedal vertauscht und das Fahrzeug geriet bei kleinsten Lenkradbewegungen ins Schleudern. Da möchte man am liebsten die Tastatur vor lauter Wut auf dem Monitor zerdeppern - wenn man sie nicht noch für die kommenden Fahrten bräuchte.

Ford Racing 3
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Admin am 08 Mrz 2005 @ 07:13
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