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Freak Out - Extreme Freeride: Review

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Knietief im Schnee stecken - und wir reden nicht von diversen Trainern der deutschen Fussball-Bundesliga - war im vergangenen Winter nicht unbedingt einfach. Frau Holle schien in dieser Saison wenig Gästebetrieb gehabt zu haben, anders lässt es sich nicht erklären, dass sie ihre Betten kaum ausgeschüttelt hat. Schade war das vor allem für die passionierten Wintersportler, die nur zu gerne mit ihren Skiern die Pisten hinuntergebügelt wären aber abgesehen von einigen mit Kunstschnee verklebten Hängen nicht viel Gelegenheit dazu hatten. Als Ausgleich zur schneearmen Wintersaision 2006 / 2007 serviert uns JoWooD nun ein kleines, aber feines Spiel, das alle Skifahrer-Herzen höher schlagen lassen müsste. In Freak Out: Extreme Freeride schnallt ihr euch zwei Bretter unter die Füsse, stürzt euch todesmutig die steilsten Hänge hinunter und vollführt irre Tricks von hundert Meter hohen Felsklippen. Klingt spassig? Überraschung, liebe Industrievertreter... ist es nämlich auch!

Unberührter Pulverschnee

Zugegeben, aus dem Nichts kommt die Schneegaudi nicht. Für die Entwicklung von Freak Out zeichnen sich die Wintersport-Profis von Coldwood Interactive verantwortlich, die bereits mit Ski Racing 2005 und 2006 für freudige Gesichter bei den Fans des Ski-Weltcups sorgten. Freak Out schlägt aber, wie eingangs erwähnt, in eine andere Kerbe und darf sich wohl mit Fug und Recht als Tony Hawk des digitalen Skisports bezeichnen. Aber fangen wir vorne an...

Zu Beginn des Spiels sucht ihr euch ein digitales Ebenbild aus den sechs vorgegebenen Fahrern und Fahrerinnen aus, gebt dem Kind einen Namen und macht euch bereit für die ersten Events eurer Karriere. Insgesamt vier verschiedene Berge warten darauf, von euch bezwungen zu werden. Auf jedem der Berge warten unterschiedliche Events auf euch, die allesamt verschiedene Schwerpunkte haben. In den zentralen Missionsrennen auf jedem Berg heizt ihr einen mit Klippen, Bäumen und Felsen gespickten Abschnitt des Berges hinunter und versucht, möglichst viele der mehr als zahlreich vorhandenen Challenges zu meistern. Das sind Railchallenges über umgeknickte Bäume und Eiskanten, oder Sprungchallenges, bei denen ihr über eine Rampe schiesst und einen dicken Trick zeigen sollt. Auch kleine Hunde und zahlreiche Sterne gilt es in voller Fahrt einzusammeln, ebenso warten Gap-Challenges, in denen ihr mit Highspeed einen Abgrund überspringen müsst.

Welche dieser Challenges ihr auf eurem Weg ins Tal angeht, entscheidet ihr selbst. Die Wertung einer Aufgabe wird erst gestartet, wenn ihr das entsprechende Symbol berührt. Sobald dies geschehen ist, erscheinen die einzusammelnden Symbole, der zu überspringende Abgrund wird markiert oder die zu erreichende Punktezahl - je nach Art der Aufgabe eben - wird eingeblendet. Das passiert alles ohne Unterbrechung, so dass der Spielfluss eurer Abfahrt nicht gebremst wird. Mit jeder absolvierten Challenge werden neue Ausrüstungsgegenstände freigespielt oder neue Events auf dem Berg freigeschaltet. Neben den Missionen gibt es da Freerides, Slopestyle Events und Spezialaufgaben, die besondere Goodies freischalten oder mehr Punkte bringen. Gegner gibt es übrigens auch, allerdings nur auf dem Papier beziehungsweise in den Tabellen nach dem Rennen. Auf den Strecken seid ihr stets alleine unterwegs, eure virtuellen Konkurrenten bekommt ihr nie zu Gesicht. Schade eigentlich.

Freak Out - Extreme Freeride
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Tobias Kuehnlein

Freak-Out---Extreme-Freeride


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Tobias Kuehnlein am 11 Mrz 2007 @ 18:08
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