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Freedom Force vs. The Third Reich: Review

  Personal Computer 

Die Geschichte der Superhelden ist lang. Sehr lange sogar. Schliesslich gibt es sie bereits seit dem Altertum. Denn schon damals erzählte man sich Geschichten von Herkules, Achilles und Co. Der grosse Superhelden-Boom kam allerdings erst zur Zeit des Zweiten Weltkriegs auf, als die Menschen sich nach Geschichten sehnten, in denen das Gute über das Böse siegt. Doch auch heute, 60 Jahre nach Kriegsende, erfreuen sich Superman, Batman und Konsorten immer noch grosser Beliebtheit, was sich nicht zuletzt am Erfolg von Kinostreifen wie "Die Unglaublichen" oder "Spiderman" zeigt. Doch nicht nur im Film, sondern auch auf dem PC bedrohen finstere Mächte immer wieder das Wohl der Menschheit. Ein klarer Fall für die Freedom Force, die ja bereits in ihrem ersten Abenteuer den Bösewichten so richtig den Hintern versohlt hatte.


Wozu braucht man Superhelden, wenn die ganze Welt in Frieden und Freiheit lebt? Diese Frage mussten sich kürzlich auch die Mitglieder der Freedom Force stellen. In Rente gehen wollten sie jedenfalls noch nicht, was sich als äusserst kluge Entscheidung herausstellte. Denn gut ein Jahr nach ihrem Sieg über den Mutanten Time Master, hat der Schurke Nuclear Winter diesen wieder zum Leben erweckt und versucht nun mit dessen Hilfe in die Vergangenheit zu reisen, wo er den Faschisten der 30er und 40er Jahre übernatürliche Kräfte verleihen will. Gelingt ihm das, würde dies die Geschichte völlig durcheinander bringen. Zeit für die Freedom Force, die Sache selbst in die Hand zu nehmen und die Menschheit erneut vor dem Untergang zu bewahren.

Ganz schön knackig

Obwohl das Spiel auf den ersten Blick wie ein Action-Rollenspiel im Stile von Diablo II oder Sacred wirkt, handelt es sich bei Freedom Force vs. The 3rd Reich viel mehr um einen typischen Vertreter des Echtzeit-Taktik-Strategie-Genres. Getreu dem Motto "Klasse statt Masse" befehligt ihr allerdings nicht eine ganze Armee, sondern wählt vor jeder Mission vier der insgesamt 20 verschiedenen Helden aus, die allesamt unterschiedliche Eigenschaften und Fähigkeiten besitzen. Das lädt nicht nur zum Experimentieren ein, sondern sorgt gleichzeitig auch für jede Menge Langzeitmotivation. Da ihr die Zusammenstellung eures Trupps allerdings während einer Mission nicht mehr ändern könnt, solltet ihr zu Beginn jeweils eine möglichst ausgeglichene Gruppe kreieren, da die meisten der 22 Aufträge extrem schwierig ausgefallen und nur mit der richtigen Taktik zu bewältigen sind. Solltet ihr trotz aller Bemühungen einmal nicht mehr weiterkommen, könnt ihr den Schwierigkeitsgrad notfalls auch einfach eine Stufe nach unten schrauben, was vor allem unerfahrenen Spielern zugute kommt und den Frustfaktor erheblich senkt.

Um euch den Einstieg so leicht wie möglich zu machen, werden euch zu Beginn erst einmal die Grundlagen des Spiels erklärt, wobei sowohl die Steuerung als auch das Gameplay alles andere als kompliziert sind. Bewegt ihr den Mauszeiger über ein Objekt oder eine Figur, verändert sich dieser je nach möglicher Handlung. Mit einem Linksklick wird die angezeigte Aktion schlussendlich ausgeführt. Drückt ihr die rechte Maustaste, öffnet sich jeweils ein Befehlsmenü, in dem ihr die speziellen Fähigkeiten eines Helden aktivieren könnt. Von Kegel-, über Strahlen- bis hin zu Flächen-Angriffen ist hier so gut wie alles vorhanden, was das Superhelden-Herz begehrt. Denkt bei aller Euphorie jedoch stets daran, dass die meisten Aktionen nicht umsonst sind, sondern jeweils eine bestimmte Anzahl Energiepunkte benötigen, weshalb ihr diese nicht zu oft und vor allem mit Bedacht einsetzen solltet.. Nicht vergessen solltet ihr ausserdem die Umgebung, da diese oft ein paar ganz nützliche Dinge bereithält, die ihr im Kampf gut gebrauchen könnt. So werden Ampeln und Strassenlaternen schon mal zu Schlagstöcken umfunktioniert und Autos als tödlichen Geschosse benutzt. Da die Kämpfe bei so vielen Möglichkeiten schon mal ein bisschen unübersichtlich und vor allem hektisch werden können, lässt sich das Geschehen mit Druck auf die Leertaste glücklicherweise auch jederzeit anhalten, so dass Aktionen und Angriffe in aller Ruhe geplant werden können.

Freedom Force vs. The Third Reich
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Tim Richter

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Tim Richter am 08 Mai 2005 @ 20:33
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