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Fritz 10: Review

  Personal Computer 

Schachspiele gehören zu den wenigen Spielen, bei denen nicht die Grafik im Vordergrund steht. Vereinsspieler erhalten mit PC-Programmen eine optimale Trainingsmöglichkeit und Neueinsteiger werden mit Hilfefunktionen und verschiedenen Schwierigkeitsgraden an den Schachsport herangeführt. Zudem bietet das Internet mittlerweile viele Plattformen an, um gegen Spieler aus aller Welt antreten zu können.

Das erhöht den Reiz des Denksports ungemein und so sitzen sich nicht mehr nur alte Haudegen gegenüber, um sich mit Turm und Springer zu ärgern, sondern auch viele Nachwuchsspieler, die sich auch gerne an virtuellen Schachbrettern vergnügen. Chessbase hat mittlerweile eine neue Version ihrer Schachspielreihe Fritz veröffentlicht. Das Hamburger Team will euch mit Fritz 10 wieder ein grosses Schachprogramm bieten und wartet mit einigen Optimierungen auf.

Verschiedene Spielstufen sorgen dafür, dass sowohl Anfänger als auch Schachclub-Mitglieder ein für sie passendes Spielniveau geboten bekommen. Zudem gibt es mit den Stufen "Freund", "Sparring" und "Handicap" drei verschiedene Spielstärken, die sich eurem eigenen Spiel anpassen. Erfahrene Spieler finden bei Blitz und Turnierpartie die optimale Herausforderung für einen gelungenen Schachabend. Interessant besonders für Spieler, die sich langsam stark genug für echte Turniere fühlen, ist der Modus "Wertungspartie". Hierbei misst das Programm eure Spielstärke, womit ihr euch und später auch eure Gegner besser einschätzen könnt. Dieser Spielmodus ist gänzlich neu. Ihr könnt hierbei keine Züge zurücknehmen und auch nicht in das Eröffnungsbuch sehen. Nach einer bestimmten Anzahl von Partien erhaltet ihr eure Spielstärkeeinschätzung, allerdings nur dann, wenn ihr mindestens ein Remis gegen den PC erringen konntet.

Zahlreiche Hilfen stehen lernbegierigen Spielern zur Seite. Die meisten der Funktionen sind während des laufenden Spielgeschehens über das Menü aufrufbar. Ein Zug- und ein Stellungserklärer geben euch wertvolle Tipps für alle möglichen Ausgangssituationen. Bedrohte Felder können angezeigt werden, oder ein Coach greift ins Geschehen ein, wenn ihr einen falschen Zug machen wollt. Neu ist die Option, dass ihr mit farbigen Pfeilen auf dem Brett unmittelbar vor dem endgültigen Loslassen der Figur die Konsequenzen des Zuges dargestellt bekommt. So stellt ihr dann rasch fest, welche eigenen Figuren nur unzureichend gedeckt sind oder welche Figuren ihr nach dem Zug selbst im gegnerischen Lager ins Visier nehmen könnt.

Fritz 10
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Markus Grunow

Fritz-10


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Markus Grunow am 03 Feb 2007 @ 00:01
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