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Fussball Manager 07: Review

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Seit dem Jahr 2003 hat sich der Fussball Manager von EA Sports bei uns nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Zwar weist die durchschnittliche Note von knapp 8.0 Punkten das Spiel immer noch als guten Vertreter des Genres aus, aber keine Version konnte uns langfristig begeistern. Wie hatte Tester Markus letztes Jahr noch ernüchtert festgehalten? "Das Team von Gerald Köhler hat viele falsche Entscheidungen getroffen und den Manager zu einem unterkühlten Spiel ohne viel Atmosphäre verkommen lassen.". Bumms, diese Betitelung hatte gesessen! Lediglich eine 7.5 stand letztlich zu Buche. Sind diesmal die richtigen Konsequenzen gezogen worden?

Fussball Manager werden aufgrund ihrer umfänglichen Art sehr genau betrachtet. Das grundlegende Problem: im Fussballsport kennen sich sehr viele Spieler aus, wenn hier etwas schief läuft bei der Ergebnisberechnung oder der Transferlogik, dann schreit die Fangemeinde entsetzt auf. Ob dies dann als Fehler zu bezeichnen ist, sei jetzt mal dahingestellt. Doch letztlich wirken sich diese Berechnungen auf den Spielspass aus. Dabei ist die Erwartungshaltung hier äusserst verschieden, den typischen Fussballmanager-Spieler gibt es nicht.

Der eine mag es, gleich einen Verein wie Bayern München zu Erfolgen zu führen mit top besetztem Kader. Der andere Spielertyp kämpft sich lieber aus der Regionalliga hoch in die Bundesliga, und wieder andere Managerfreunde starten in einer ausländischen Liga oder gründen gleich einen ganz neuen Verein in der Kreisklasse. Die Möglichkeiten dazu sind auch in dieser Version mannigfach gegeben. Das Spielerlebnis ist dabei aber durchaus unterschiedlich. Wir haben uns letztlich für den goldenen Mittelweg entschieden und uns im Karrieremodus von einem Verein aus einer der Regionalligen unter Vertrag nehmen lassen. Holstein Kiel heuerte also Trainer Markus Grunow an, die Fans waren skeptisch. Und sollten es auch berechtigterweise sein, denn der Saisonauftakt ging prompt in die Hose. Rasch rutschte der kleine Club in Abstiegsgefahr und nach einer Niederlage am neunten Spieltag wurde Trainer Grunow mit Sack und Pack gefeuert. Ungläubiges Staunen vor dem Bildschirm, verbunden mit einer Portion "Jetzt erst recht!"

Was schiefgelaufen war, wurde erst später klar. Als nächster Verein war der FC Ingolstadt interessiert. Spontan entschieden wir uns dafür, in die Regionalliga Süd zu wechseln, immerhin konnten wir dort ebenso den Bayern die Lederhosen ausziehen, auch wenn es nur die zweite Mannschaft war. Und nun wurde auch deutlich, warum der erste Verein rasch die Kündigung aus der Schublade zog. Es lag an der Erwartungshaltung des Vorstands, welche mit diesem Kader und den finanziellen Möglichkeiten einfach überzogen war. Dazu kamen dann auch noch unglückliche und falsche Entscheidungen des Trainers, dumm gelaufen. In Ingolstadt lief es aber wesentlich besser und das Team konnte gleich in der zweiten Saison unter dem neuen Coach in die zweite Liga aufsteigen.

Fussball Manager 07
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Markus Grunow

Fussball-Manager-07


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Markus Grunow am 13 Nov 2006 @ 18:17
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