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Fussball Manager 12: Review

  Personal Computer 

Der Fussball Manager 11 kam bei uns im Test-Probetraining damals gehörig ins Schwitzen, denn beim Langzeittraining fiel der Titel durch wiederholtes (Bug-)Foulspiel, spielerische Schwächen im 3D-Modus und merkwürdiger Ergebnislogik negativ auf. Eine Verpflichtung im Spielspasskader wurde daher abgelehnt und dem Kandidaten ein Aufbautraining empfohlen. Ein neuer Kandidat betritt nach einem Jahr den Tester-Rasenplatz.

Der EA-Cover-Fluch lässt grüssen!

Auf dem Cover diesmal: Herr Tuchel aus Mainz. Der erste Eindruck ist damit allerdings negativ, denn das Foto wird dem Coach irgendwie nicht gerecht. Man erkennt den Liniencholeriker ja kaum wieder! Ob der aktuellen Erfolglosigkeit des FSV Mainz 05 macht der Fussball-Manager-Cover-Fluch wieder auf sich aufmerksam - könnte also sein, dass Herr Tuchel doch nicht mehr so lange Trainer bei den Mainzelmännchen ist. Zudem ist Herr Tuchel ja auch nur als Trainer angestellt und hat mit dem Manageralltag nur gelegentlich zu tun. Warum ist er dann auf dem Cover eines Managerspiels zu sehen? Aber das sei nur am Rande erwähnt. Zurück zum Spiel: Natürlich hat sich auch an der eigentlichen Kernaufgabe so gut wie nichts geändert.

Als Manager und Trainer in Personalunion könnt ihr euch entweder um alle Belange in sportlicher wie finanzieller Hinsicht kümmern, oder ihr überlasst einzelne Themenfelder wie beispielsweise die Sponsorenverhandlungen euren Mitarbeitern. Ob ihr euch dabei direkt in eine der Topligen stürzt oder im Karrieremodus mit guten Leistungen allmählich erst für die besten Vereine interessant macht, bleibt wie immer euch selbst überlassen. Die ganz harte Tour gehen Manager an, die einen eigenen Klub in der Kreisliga gründen und diesen kontinuierlich bis in die Erste Liga führen.

Wie auch in den Vorjahren kann das Spiel mit seinem sehr fetten Paket an Lizenzen überzeugen. Vereine und Ligen werden hier mit ihren originalen Spielergesichtern und Emblemen dargeboten. Die Datenbank des Spiels ist wieder enorm umfangreich ausgefallen und hat auch hinsichtlich der Spielerwerte dieses Jahr erfreulich viel Gutes vorzuweisen. Zwar gefielen uns nicht sämtliche Bewertungen der Kicker, doch ist hier natürlich auch enorm viel subjektives Empfinden dabei. Insgesamt betrachtet erkennt man die realen Fussballer anhand der Werte im Spiel schon wieder. Ein dribbelstarker und flinker Typ wie der Gladbacher Marco Reus hat entsprechend bessere Werte in den betreffenden Unterkategorien Beweglichkeit oder Dribbling vorzuweisen als beispielsweise ein eher wuchtiger Typ wie Pierre-Michel Lasogga von Hertha BSC Berlin.

Es wäre schon sehr überraschend gewesen, wenn der Fussball Manager 12 sich hinsichtlich der Menüstruktur stark verändert hätte. Und das ist letztlich auch nicht nötig, denn sowohl Design als auch Struktur waren bereits in der Vorjahresversion mehr als zufriedenstellend. Eine aufgeräumte Übersicht ist mit dem Interface auch diesmal auf den allermeisten der zu bedienenden Bildschirme gegeben. Nur in wenigen Unterbereichen sind mehr als ein paar Mausklicks notwendig - zumeist reichen zwei oder drei Klicks, um den gewünschten Bereich einsehen zu können.

Fussball Manager 12
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Markus Grunow


Fussball-Manager-12


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Markus Grunow am 02 Nov 2011 @ 20:03
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