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GRAND AGES - ROME: Review

  Personal Computer 

Ihr kennt euch in Imperium Romanum bestens aus? Ihr beherrscht den Aufbau einer römischen Stadt perfekt? Na dann sollte doch Grand Ages: Rome doch ein entspannt zu lösender Titel sein, denn ursprünglich war dieser ja als Imperium Romanum 2 angekündigt. Die Namensänderung war ihrerzeit noch damit begründet worden, dass man fortan eine ganze Reihe von Strategietiteln mit dem Namen ?Grand Ages? veröffentlichen wolle. Doch mittlerweile sind wir uns gar nicht mehr so sicher, ob diese Begründung tatsächlich stimmt.

Denn was unsere erfahrene Imperium Romanum-Spielerin Birgit verblüfft hat, war die Tatsache, dass ihre Strategien und Vorgehensweisen, die sie sich in den vergangenen Monaten zurechtgelegt hatte, in diesem Spiel plötzlich gar nicht mehr funktionieren. Das Gameplay hat sich stark verändert, so stark, dass man meinen könnte, man hätte es mit einem komplett neuen Spiel ohne jeglichen Bezug zu Imperium Romanum zu tun. Ah, klingelt da etwas? Mag dies der wahre Grund für den Namenswechsel sein?

Eigentlich ist das ja auch egal. Denn eine grundlegende Änderung der Spielmechanik muss ja nun beileibe nichts Negatives sein. Allerdings setzt Haenimont Games auch bei diesem Titel auf zumeist bewährte Genreelemente. Ihr beginnt als römischer Statthalter in einer Provinz und erhaltet die Aufgabe, eine Stadt zur vollen Blüte zu bringen. Dummerweise bringt eine entsprechend hübsch ausgebaute Stadt nicht nur Vorteile mit sich, sondern zieht auch Feinde an, man kennt die üblichen Prozeduren. Ihr kümmert euch also wie gewohnt um die Belange eurer Bürger und Arbeiter und könnt auch wieder Sklaven einsetzen, so ihr dies mit eurer eigenen Moral vereinbaren könnt.

Die Nahrungsversorgung will gesichert werden und ausreichend Wasser für die Brandbekämpfung muss vorhanden sein. Das Volk will zudem auch noch bestens unterhalten werden. Dafür baut ihr Theater oder gleich grosse Arenen, in denen sich die Gladiatoren die Schädel spalten. Davon bekommt man zwar nichts zu sehen, aber die Phantasie reicht da schon aus. Der Titel kann aber mit sehr schöner Optik aufwarten. Viele liebevolle Details erfreuen das Auge von Stadt-Architekten. Die sehenswerten Bauwerke sind eine wahre Pracht und lassen zusammen mit der Pflanzenwelt und den schön designten Plätzen und Strassen tatsächlich den Eindruck entstehen, in einer Metropole zu sein.

Das alte Rom kannte keine Strassennetze?

Die Ansicht lässt sich frei bewegen, so dass ihr euren Anwohnern zum Beispiel bei der Arbeit zusehen könnt. Die dabei auftretenden Clippingfehler kann man verschmerzen. Hübsch anzuschauen sind auch die im Spielablauf integrierten Tag- und Nachtwechsel, geradezu romantisch geht die Sonne auf und unter und lässt die prächtigen Bauten im Glanz der Sonnenstrahlen glitzern. Allerdings mangelt es an Gestaltungsoptionen, denn Strassenbau scheint das Spiel kaum zu kennen. Zwar kann man Flanierstrassen errichten, doch normale Wege lassen sich damit nicht bauen, das ist schon etwas merkwürdig und mindert den Bauspass ein wenig. Gleiches gilt für die Errichtung von schönen Parkanlagen.

GRAND AGES - ROME
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Birgit Grunow

GRAND-AGES---ROME


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Birgit Grunow am 03 Mrz 2009 @ 15:18
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