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GREED - Black Border: Review

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Mit Avencast: Rise of the Mage lieferte das in Österreich beheimatete Studio Clockstone ein recht gelungenes Erstlingswerk ab, welches sich im Genre der Action-RPGs vor allen Dingen mit einem starken Rätsel-Part durchaus behaupten konnte. Im neuen Titel Greed: Black Border steuert ihr euer Alter Ego zwar immer noch aus der Vogelperspektive, doch anstatt in einer Fantasy-Welt auf Trolle und Gnome einzuschlagen, verschlägt es euch an Bord der Yukon 5, einen Frachter für Ikarium, der führerlos im Weltraum treibt. Magie, Zauberei und Nahkampfwaffen werden also gegen Minigun, Flammenwaffer und Railgun ausgetauscht - ein Schnetzelfest in bester Shadowgrounds-Manier beginnt.

Story

Wenn es nach der Story von Greed geht, wird der Menschheit schon in wenigen Jahrzehnten keine glanzvolle Zukunft mehr bevorstehen. Die ehemals zusammenarbeitenden Planetensysteme, auf die sich die Menschheit im Jahre 142 der neuen Zeitrechnung aufgeteilt hatte, wurden untereinander fremd. Misstrauen wuchs, und die Gier nach Macht, Vermögen und Ruhm entartete in Kriege, vor dessen Auswirkungen sich niemand zu schützen vermochte. Insbesondere die Gier nach Ikarium, ein Metallhydrid, welches das Zeitalter der Raumfahrt in neue Sphären katapultierte, sorgte am Ende dafür, dass die Allianz der Planeten für alle Zeit zerbrach. Denn nur, wer das Ikarium kontrolliert, kontrolliert das gesamte bekannte Universum!

Drei Leben - eine Geschichte

So viel zur recht interessanten und düsteren Hintergrundgeschichte von Greed: Black Border. Als Spieler habt ihr mit internationaler Politik aber nur wenig am Hut. Als ehemaliges Mitglied des Militärs schlagt ihr euch nun als Söldner durchs Leben, immer auf der Suche nach ein bisschen Ikarium, um das magere Leben als Tagelöhner halbwegs erträglich werden zu lassen. Greed lässt euch dabei die Wahl, mit welchem Charakter ihr die Solokampagne bestreiten wollt. Zwar bietet der Titel keine frei editierbare Charaktererstellung, mit dem Marine, dem Pyro und der Plasma-Ingenieurin allerdings genügend Abwechslung, spielen sich doch alle drei Typen unterschiedlich. Während der Pyro sich voll und ganz auf seinen Flammenwerfer verlässt und dafür auf Tuchfühlung mit dem Feind gehen muss, schlägt die Plasma-Ingenieurin auf Distanz zu. Die Unentschlossenen hingegen werden mit dem Marine glücklich, der einen Mix aus den anderen beiden Charakterklassen darstellt.

Greed: Black Border ist ein klassischer Vertreter der Top-Down-Shooter, auch wenn auf der Verpackung von einem Action-RPG gesprochen wird. Dabei wird nicht mehr als die linke Maustaste zur Steuerung eures Soldaten benötigt, schliesslich wird alles, das nicht niet- und nagelfest ist, einfach umgepustet. Somit fällt Greed nochmals eine Spur actionbetonter aus als Shadowgrounds oder Diablo. Neben Dauerfeuer stehen auch kleinere Rätseleinlagen an, die allerdings grösstenteils durch das Auffinden von Keycards oder durch in richtiger Reihenfolge umgelegte Schalter gelöst werden können. Allzu grosse Kopfnüsse, die noch in Avencast die Regel waren, braucht ihr also nicht zu erwarten. Dadurch spielt sich der Titel angenehm flüssig, so dass die rund zehn Stunden Spielzeit wie in einem Flug im Hyperraum vergehen.

GREED - Black Border
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Alexander Boedeker


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Alexander Boedeker am 17 Dez 2009 @ 14:58
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