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GT Legends: Review

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Ausgestattet mit der offiziellen FIA-Lizenz, schickt euch Entwickler SimBin auf die Rennstrecken mit aufgemotzten Serienwagen aus den Jahren 1965 bis 1976. Allerdings erlebt ihr diese Rennen nicht in der Vergangenheit, sondern tretet mit den Oldies in der heutigen Zeit an. Die anspruchsvolle Oldtimer-Rennserie ist auch in der Realität eine der härtesten, jedoch auch kostspieligsten Herausforderungen im internationalen Renngeschehen. Zwar bietet GT Legends euch nur insgesamt elf Rennstrecken, jedoch gibt es auch kürzere Varianten, die mit Abkürzungen für Kurzweil und Abwechslung im Rennalltag sorgen. Zudem werden Anfänger mit den leichteren Kurzstrecken nicht gleich überfordert und können sich langsam an die längeren und wesentlich schwierigeren Strecken gewöhnen.


Eine grosse Enttäuschung erwartet erfahrene GTR-Veteranen: Statt mit den fetten Boliden sofort über die Strecken donnern zu können, müsst ihr euch mühsam die ersten Punkte in einem schrulligen Mini-Cooper verdienen. Was für Neueinsteiger aufgrund der leichten Beherrschbarkeit des kleinen Wagens durchaus sinnvoll erscheint, ist Profis ein Dorn im Auge, denn sie müssen zunächst einige Zeit investieren, bevor sie mit den stärkeren, anspruchsvolleren Wagen im Mehrspielermodus an den Start gehen können. Hier wäre eine optionale Karriere sicherlich die bessere Lösung gewesen. So jedoch startet ihr mit einem bescheidenen Kapital eure Rennfahrerkarriere, fahrt um die Preisgelder in den Rennserien und leistet euch erst nach und nach leistungsstärkere Rennwagen. Der Vorteil dieses Karrieresystems liegt jedoch auf der Hand: Da sich jedes Automodell grundlegend anders steuern lässt, werdet ihr Stück für Stück mit den verschiedenen Fahrmodellen vertraut gemacht.

Wer einen Rechner unterhalb der 3 GHz-Marke und weniger als 1024 MB Ram sein Eigen nennt bei durchschnittlicher Grafikkarte, wird sein blaues Wunder erleben. Die Hardwareanforderungen sind in der Tat enorm und lassen selbst Besitzer eigentlich hochwertiger Rechner an ihrer Konfiguration zweifeln. Selbst wenn andere Rennspiele wie beispielsweise DTM Race Driver 2 oder Need for Speed: Underground 2 bei euch flüssig und ohne Probleme laufen, könnte euch GT Legends einige graue Haare besorgen. Warum? Nun, selbst bei mittleren Details kommt es zu starken Frameraten-Einbrüchen, die dafür sorgen, dass ihr nach einer längeren Geraden den Bremspunkt vor der nächsten Kurve nicht optimal trefft. Auch in Überholvorgängen sind diese kurzen Ruckler sehr ärgerlich. Weitere Bugs behindern euch zwar nicht in den Rennen, sorgen aber für Abstürze auf den Desktop oder komplettes Einfrieren des Bildschirms in den Menüs.

Insbesondere der Online-Modus blieb davon nicht verschont. Verschiedene Lösungsansätze der BIOS-Konfiguration oder bei den Grafiksettings sorgen für verbesserte Spielbarkeit, richtig rund läuft das Spiel jedoch dann immer noch nicht. SimBin ist jedoch bekannt dafür, solche von der Fangemeinschaft erkannten Probleme zügig anzugehen und Lösungen zu präsentieren. Die Vermutung liegt nahe, dass bereits kräftig an einem Patch gearbeitet wird. So wurde beispielsweise auch sehr schnell ein Update auf der offiziellen Webseite veröffentlicht, welcher Probleme mit der Sicherheitssoftware Starforce behebt.

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Markus Grunow

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Markus Grunow am 06 Nov 2005 @ 12:02
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