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GUN: Review

  Personal Computer 

Quasi aus dem Nichts präsentieren uns Entwickler Neversoft (Tony Hawk's Pro Skater) und Publisher Activision mit GUN einen Wild-West-Shooter, der in einigen Bereichen selbst Urvater Outlaws in den Schatten stellt. Auf den Konsolen bereits ein grosser Erfolg, veröffentlichte Activision den Titel vor wenigen Tagen auch auf dem PC. Kann auch hier das Spiel punkten? Mehr verraten wir euch in unserem Review!



Story

Wir befinden uns irgendwann im 19. Jahrhundert irgendwo im Wilden Westen. Colton White, der Hauptcharakter im Spiel GUN, hält sich mit der Jagd auf Elche und Bären zusammen mit seinem Vater gerade so über Wasser. Eines Tages, als die beiden wieder einmal nach einer erfolgreichen Jagd ihre erledigten Tiere auf einem Flussdampfer verkaufen wollen, trifft sich Colton's Vater mit einer geheimnisvollen Frau. Kurze Zeit später überschlagen sich die Ereignisse. Blutrünstig aussehende Banditen, angeführt von einem Priester, überfallen das Schiff und massakrieren die Besatzung sowie alle Passagiere. Nur Colton, der über Bord geworfen wird, überlebt das Massaker. Von nun an pflastern Blut und Leichen seinen Weg, einen Weg der Rache an der Ermordung seines Vaters...

Gameplay

Die Überraschung war zur E3 im Mai dieses Jahres gross. Activision präsentierte GUN erstmals der Öffentlichkeit. Seit der Veröffentlichung von Outlaws vor etlichen Jahren war das Wild West-Genre quasi schon längst "ad acta" und von vielen als tot erklärt worden. Doch mit GUN erlebt dieses Genre einen neuen Aufschwung, der sich gewaschen hat. Ihr steuert Colton White, einen bis dato eher unauffälligen Jäger aus den Bergen, und begleitet ihn auf seinem Rachefeldzug an den Mördern seinen Vaters. Anders als in Outlaws haben sich die Entwickler gegen eine Ego-Perspektive und für eine Third-Person-Perspektive entschieden. Das bedeutet, dass ihr euerm Alter Ego immer über die Schulter schauen könnt. Eure Reise beginnt irgendwo in den Bergen Nordamerikas. Von dort führt euch der Weg durch pulsierende Städte, staubtrockene Wüsten, undurchdringliche Wälder und verlassene Minen, immer auf der Suche nach Ärger und den Mördern eures Vaters.

Entgegen der Ankündigung, dass GUN euch eine ähnliche Freiheit wie in der Grand Theft Auto-Reihe lässt, spielt sich das Spiel ziemlich linear. Ihr erledigt Aufträge und reist von Stadt zu Stadt, bis ihr endlich den wahren Feinden gegenüber steht. Ab und zu jedoch dürft ihr zum Beispiel eine Stadt erkunden und zusätzliche Missionen annehmen, die zwar die Hauptgeschichte nicht weiterführen, dafür aber neue Waffen und zusätzliche Erfahrung mit sich bringen. Als besonders erfrischend finden wir die zahlreichen Aufgaben, die euch im Spiel begegnen werden. So müsst ihr Züge überfallen, Postkutschen beschützen oder Pferderennen gewinnen. Auch die unzählbaren Nebenmissionen bringen viel Freude mit sich. So könnt ihr euch als Gesetzeshüter betätigen, neue Waffen während eines Pokerspiels gewinnen oder aber euch als Minenarbeiter austoben und nach Gold schürfen.

GUN
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Alexander Boedeker

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Alexander Boedeker am 09 Dez 2005 @ 06:51
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