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Galactic Civilizations II: Review

  Personal Computer 

Nach dem Master of Orion III-Debakel folgte 2003 das Rundenstrategie-Spiel Galactic Civilizations und überraschte mit einem ausgefeilten Gameplay und einer knackigen KI. Jetzt, mehr als drei Jahre nach dem Release des ersten Spiels, schiebt Entwickler Stardock die Fortsetzung nach. Dieses Mal versprechen die Entwickler eine ausgefeilte Kampagne, noch mehr herausfordernde Gegner und eine rundum erneuerte Grafik! Nachdem uns bereits die Vorabversion überzeugen konnte, haben wir nun einen Blick auf die finale Verkaufsversion geworden. Lest mehr in unserem Test!



Wir schreiben das Jahr 2225. Knapp 50 Jahre sind seit der Erfindung des Hyperraumsprungs vergangen. Endlich haben die Menschen die Möglichkeit, ihre vier Wände zu verlassen und fremde Welten und Kulturen kennen zu lernen. Doch das Universum stellt sich alsbald als sehr gefährlicher Ort heraus. Feindliche Kreaturen, die die Menschen als Abschaum ansehen. Fiese Käfer, die an den neuen Gebäuden der Kolonien nagen. Wurmlöcher, die ganze Flotten verschwinden lassen. Doch die Menschen lassen sich nicht unterkriegen, schmieden Allianzen, suchen Verbündete und streben nach der Herrschaft über alle anderen Völker.

Die Master of Orion-Serie war schon immer ein sehr beliebtes Rundenstrategie-Spiel. Das dynamische Gameplay sowie die unheimlich grosse Wiederspielbarkeit haben Tausende von Fans auf der ganzen Welt gefunden, doch nach Master of Orion III gab es für alle Rundenstrategie-Enthusiasten einen Dämpfer. Später veröffentlichte Entwickler Stardock das PC-Spiel Galactic Civilizations und heimste gleich mehrere Awards ein.

Das Spielprinzip, welches schon den Vorgänger so erfolgreich gemacht hat, ist so simpel wie einfach. Als kleine, unbekannte Rasse im Weltraum müsst ihr eure Feinde vernichten, um schliesslich als Herrscher der Galaxie in die Geschichte einzugehen. Vor dem Start eines jeden Spiels dürft ihr zunächst über die Grösse der Galaxie entscheiden. Ein Spiel mit nur wenigen Sonnensystemen könnt ihr an einem Abend durchspielen, solltet ihr lieber epische Spiele bevorzugen, so könnt ihr die Grösse per Schieberegler auch auf "gigantisch" stellen. Mit diesem Modus kann ein Spiel Wochen oder gar Monate dauern. Im nächsten Schritt dürft ihr die Rasse wählen, die ihr im Spiel vertreten möchtet. Insgesamt haben die Entwickler zehn verschiedene Rassen eingebaut, wer etwas mehr Zeit mitbringt, der darf sich sogar sein eigenes Volk aus verschiedenen Parametern zusammenbasteln. Wer nun glaubt, dass sich alle Rassen ähnlich spielen, der täuscht sich. So besitzt jede Rasse unterschiedliche Fähigkeiten und unterschiedliche Starttechnologien, die sie alle einzigartig machen. Anfänger sollten mit der menschlichen Rasse starten, da diese in fast allen Bereichen ausgewogene Fähigkeiten besitzt. In dem dritten und letzten Auswahl-Screen dürft ihr eure Gegner und deren Stärke wählen. Von "einfach" über "herausfordernd" bis hin zum "Experten" dürft ihr den Grad der Schwierigkeit festlegen. Doch Vorsicht! Die KI in Galactic Civilizations II reagiert äusserst menschlich und gerissen und lässt an einigen Stellen selbst die Entwickler alt aussehen. Zudem ist sie äusserst angriffslustig und attackiert gern mit mehreren Verbündeten gleichzeitig an.

Galactic Civilizations II
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Alexander Boedeker

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Alexander Boedeker am 15 Mrz 2006 @ 09:34
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