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Galactic Civilizations: Review

  Personal Computer 

Bei ebay zahlt man für die englische Vollversion bereits 60 bis 70, hierzulande warten die Fans schon sehnsüchtig auf den Release der komplett lokalisierten Version. Die Rede ist von dem potentiellen Master-of-Orion-III-Killer Galactic Civilizations. Frei nach dem Motto Weniger ist mehr, haben die Entwickler versucht, so stark wie möglich auf irgendwelche komplizierte Statistiken zu verzichten und dafür lieber den Spielspass in den Vordergrund gestellt. Ob der gelungene Mix aus Wirtschaftssimulation und Strategiespiel gelungen ist, erfahrt ihr in unserer Review!

Story

Heute die Erde, morgen das Weltall! Als Führer der Menschheit stossen uneinsichtige PC-Tyrannen in unbekannte Regionen vor, bekriegen fremde Planeten und tragen Zerstörung ins Universum. Mit überlegenen Waffen und militärischer Gewalt unterwerfen sie unfassbare Weiten doch im Krieg stirbt die Menschlichkeit zuerst. Der Blick in die Zukunft offenbart Schreckliches: Zwischen den Völkern klaffen Gefühlswüsten. Kein wünschenswertes Szenario für vorausschauende Herrscher. Auf dem Königsweg gehen politische Anführer besonnen und friedfertig vor. Mit dem hehren Ziel, das zwiegespaltene Universum zu einen, gehen sie in Frieden auf fremde Rassen zu. Taktisches Geschick und politisches Kalkül lassen die menschliche Dynastie erblühen. In Kooperation und Austausch leben Kolonien in Eintracht.
Wer glaubt, dass Galactic Civilizations im eigentlichen Sinne gar keine Story besitzt, der hat sich getäuscht, denn es liegt am Spieler selbst, wie es mit der menschlichen Rasse weitergeht, ob sie überlebt oder auf irgendeinem Planten als Sklaven ihr Dasein fristen muss. Die Wahrheit liegt irgendwo dort draussen ...

Gameplay

Nachdem man das Spiel gestartet und sich ein recht langes Intro-Video reingezogen hat, geht es auch schon gleich zur Sache. Zwar muss man enttäuscht feststellen, dass auch Galactic Civilizations leider über keinen Multiplayer-Modus verfügt, dafür über eine ordentliche KI, die den Spieler schon auf Trapp hält. Als nächstes widmen wir uns also der Kampagne, sprich dem Einzelspieler-Part. Wie bei solchen Weltraumsimulationen üblich, muss man zunächst einmal verschiedene Einstellungen tätigen, damit sich das Universum überhaupt mit Leben füllt.

Als erstes muss man sich entscheiden, welcher politischen Fraktion man angehören möchte. Galactic Civilizations hält hierfür neun verschiedene Gruppierungen bereit. Diese Wahl beeinflusst natürlich die spätere Entwicklung im Spiel, da jede Gruppe unterschiedliche Eigenschaften und Fähigkeiten besitzt. Die Pazifisten zum Beispiel sind sehr auf Frieden bedacht. Entscheidet man sich für sie, erhält man einen 30% Bonus auf Machteinfluss, verliert allerdings 20% bei der Produktion von Waffen. Die Händler wiederum verstehen den wahren Gebrauch des Hyper-Drive: den Handel. Sie bekommen einen 30% Bonus auf den Handel mit Frachtschiffen und der Wert aller Güter nimmt um 30% zu. Als eine Art Extra-Bonus bekommen sie noch 10% Zuwachs im Bereich der Spionage. Doch dies ist noch nicht alles. Wie in einem RPG üblich gilt es, als letzten Schritt, noch Zivilisationspunkte zu verteilen. Das Spiel stellt einem eine gewisse Anzahl dieser Punkte bereit, die man natürlich alle ausgeben sollte, um keinen Vorteil zu verschenken. Jeder dieser Punkte bringt eine Steigerung von 10% in dem gewählten Bereich; diese wären Navigation, Forschung, Spionage, Sensoren, Einfluss, Handel, Populationssteigerung, Militärproduktion, Sozialproduktion und Krieg.

Hat man sich schliesslich für eine politische Gruppe entschieden, muss als weiteres festgelegt werden, gegen oder mit welchen Gegnern man das Universum teilen muss, gleich danach entscheidet man sich für die Grösse des Universums (klein - riesig) und schon geht es ab in die Weiten des Alls.

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Admin am 08 Mrz 2005 @ 07:35
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