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Geheimakte 3: Review

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Mit Geheimakte 3 wollte Animation Arts an den Erfolg von Lost Horizon anknüpfen. Statt in Ruhe endlich die Flitterwochen geniessen zu können, müssen die Helden der Serie ihre Rätselkunst erneut unter Beweis stellen, um einen drohenden Weltuntergang zu verhindern. Doch zuvor geht es weit in die Vergangenheit.

Handlungsschwach?!

Anfänglich steuert ihr einen Dieb, der den Auftrag erhalten hat, einige offenbar wertvolle Schriftrollen aus der Bibliothek in Alexandria, gut 50 Jahre vor unserer Zeitrechnung, zu zerstören. Erst wenn ihr dies erfolgreich bewältigt habt, wechselt das Spiel in die Gegenwart - die Hochzeit von Nina Kalenkow und Max Gruber steht kurz bevor. Doch es wäre ja zu schön gewesen, wenn die beiden in Ruhe heiraten und anschliessend in die Flitterwochen hätten fliegen können, denn die Hochzeit stellt sich als Traum heraus. Endlich in der Realität angekommen, wird Max vor den Augen seiner Liebsten festgenommen und verdächtigt, als Terrorist aktiv zu sein. Natürlich versucht Nina direkt, bei der Polizei nähere Details zu erfahren, doch diese weiss von nichts. Spätestens jetzt ist Nina klar, dass ihr Max in grossen Schwierigkeiten steckt.

Unterwegs seid ihr im Spiel in der Türkei, den USA, in Italien als auch in der Schweiz. Im Verlauf bekommt ihr zudem weitere spielbare Traumabschnitte geboten. Nina begegnet beispielsweise Leonardo da Vinci in der Vergangenheit, oder sie tritt mit den Wächtern in Kontakt, welche sie bereits aus den ersten Teilen kennt. Mitunter kann sie sogar die Geschehnisse in der Gegenwart durch ihre Aktivitäten im Traumbereich verändern. Oder Nina reist mehrfach im Traum an eine bestimmte Stelle, um mit dem bereits gesammelten Wissen die Aufgabe meistern zu können. Eine Erklärung für dieses aussergewöhnliche Talent bleibt das Spiel aber schuldig.

Geheimakte 3 Bild
Ohnehin hat Geheimakte 3 im Gegensatz zu den früheren Teilen deutliche Schwächen bei der Handlung vorzuweisen. Logiklöcher und plötzliche Standortwechsel ohne jegliche Erklärung, wie man dorthin kam, sorgen genauso für ungläubiges Kopfschütteln wie manch enthaltenes Minispiel, bei dem man etwa in einem rundenbasierten Roboter-Match per Try & Error-Prinzip erfolgreich ist. Unrealistisch ist etwa die Unterhaltung von Nina mit einer Verbrecherbande, dass sie bei ihrer Freilassung auch bestimmt kein Sterbenswörtchen weitersagen würde. Prompt entschliessen sich die Gangster, auf sie zu hören. Na klar! Da wäre uns eine listreiche Selbstbefreiung aber deutlich lieber gewesen. Zudem sorgen die abrupten Standortwechsel für Verwirrung. Eben befanden wir uns noch im Flugzeug auf dem Weg nach San Francisco, plötzlich ist man träumenderweise im 15. Jahrhundert in Italien angekommen.

Geheimakte 3
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Markus Grunow

Geheimakte-3


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Markus Grunow am 18 Okt 2012 @ 23:37
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