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Geheimakte Tunguska: Review

  Personal Computer 

Als wir das erste Mal hörten, dass Deep Silver ein Adventure veröffentlichen würde, war die Skepsis in der Redaktion ziemlich gross. Doch nach Bekanntgabe der ersten Fakten wuchs die Neugier auf das Spiel. Vor ein paar Wochen durften wir uns mit der Preview-Version vergnügen, kurz darauf flatterte auch schon die finale Test-Version ins Haus. Also flugs noch einmal auf Entdeckungsreise und diesmal wird das Geheimnis der Explosion in der Tunguska-Region endgültig gelüftet.

Was wirklich vor gut einhundert Jahren in der Region Tunguska passierte, ist unklar. Angeblich soll es einen Meteoriteneinschlag gegeben haben, welcher eine gewaltige Explosion zur Folge hatte. Im Adventure Geheimakte Tunguska löst ihr das Geheimnis, welches den Forschern bis heute Rätsel aufgibt. Für die Entwickler von Fusionsphere Systems und Animation Arts war das Tunguska-Ereignis aus dem Jahr 1908 ein gefundenes Fressen, denn noch hatte sich niemand spielerisch an die sagenumwitterte Explosion herangewagt. Und was böte sich mehr an als ein klassisches Adventure?

Das Spiel beginnt gleich in der ersten Szene mit viel Dynamik. Die attraktive Nina Kalenkow durchsucht das Labor ihres Vaters, der offenbar verschwunden ist. Der Wissenschaftler scheint entführt worden zu sein, was wir nach ein paar ersten Mausklicks erfahren. Auf die Hilfe der Polizei müssen wir verzichten und gehen fortan selbst auf die Suche nach ihm. Lediglich der Assistent ihres Vaters hilft Nina im späteren Verlauf bei der abenteuerlichen Suche, die euch von Moskau nach Sibirien bis hin nach Kuba und Irland und selbst nach Asien verschlägt.

Unterhaltsamer Rätselspass mit Pfiff

Dabei gilt es viele verschiedene Rätsel zu lösen, wen wundert's? Das Bemerkenswerte an Geheimakte Tunguska: Die Knobeleien machen viel Freunde, sind zu einem Grossteil logisch aufgebaut. Selbst ein knallvolles Inventar lässt euch nicht verzweifeln, denn mit ein wenig Einsatz eurer grauen Zellen stellt ihr schnell fest, welcher Gegenstand oder welche Kombination der vorhandenen Utensilien euch in der Umgebung wohl weiterbringen könnte. Klebeband, Tüte, Stiel und Henkel eines Eimers vorhanden? Na prima, da basteln wir uns einen Käscher und sammeln das Mobiltelefon ein, welches die Katze soeben auf dem Baum verloren hat.

Katze auf dem Baum mit Handy? Nun, keine Sorge, das hat schon alles seinen Grund, vertraut uns einfach. Die Kreativität der Rätsel ist während der gesamten Spieldauer durchweg unterhaltsam und fordert euch in angenehmer Art und Weise. Sie gewinnen zwar keinen Innovationspreis der Spielhistorie, lassen euch aber andererseits auch nicht verzweifeln, weil ihr um drei Ecken denken müsst, bevor ihr auf des Rätsels Lösung kommt. Der Schwierigkeitsgrad bewegt sich auf einem ähnlichen Niveau wie zum Beispiel Black Mirror, Frustmomente gibt es nur selten.

Geheimakte Tunguska
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Markus Grunow

Geheimakte-Tunguska


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Markus Grunow am 09 Sep 2006 @ 20:25
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