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Ghostbusters: Review

  Personal Computer 

Wer in den 1980-Jahren aufgewachsen ist, kam an ihnen nicht vorbei. Neben den beiden Kinofilmen gab es noch eine Zeichentrickserie und sogar schon eine Versoftung für die NES-Konsole. Nun wurde die Serie für Konsolen und den heimischen PC wiederbelebt. Ob die Umsetzung der Vorlage gerecht werden kann, könnt ihr anhand unseres Tests erfahren.

Die sich als dritter Teil verstehende Versoftung lässt uns erneut gegen eine Vielzahl von alten Bekannten antreten. Allen voran Gozer, einem bösartigen Gott aus dem ersten Kinofilm. Doch auch Slimer und der Marshmallow Man machen erneut Ärger und müssen von uns wieder eingefangen werden. Dabei wird so mancher Kindertraum war, denn das Spiel erlaubt uns, als Neuzugang mit den restlichen Geisterjägern auf Jagd zu gehen.

Um genau zu sein, steuern wir ihren neuen Azubi und wer die Jungs kennt, kann erahnen, dass die Ausbildung nicht ganz typisch wird. Ganz nach dem Motto "Lehrjahre sind keine Herrenjahre" sind wir zum Beispiel dazu auserkohren, die bis dato noch ungetestete Ausrüstung auszuprobieren. Natürlich kommentieren unsere Chefs das Ganze mit schwarzem Humor und sarkastischen, die uns das gesamte Spiel über begleiten. Dabei lauschen wir den englischen Originalstimmen der Filmschauspieler, Deutsch gibt es nur als Text. Das ganze Spiel über werden wir begleitet von mehr oder weniger witzigen Kommentaren, wobei wir selbst stumm zu sein scheinen. Aber dadurch entsteht eben eine Art Gefühl, tatsächlich mit den Geisterjägern zu spielen. Zusätzlich wurde das Spiel ist mit Erinnerungen an die Filme gespickt, wie eine Jagd nach Slimer in einem Hotel. Auch das Bild eines alten Bekannten hängt nun in der Geisterzentrale und mault rum.

Bei der Steuerung unseres Ghostbuster-Azubis merken wir deutlich, dass wir eine Konsolenumsetzung vor uns haben. Die Maus reagiert etwas träge, vor allem beim Hoch- und Runterbewegen. Nach einiger Eingewöhnung und etwas Experimentieren mit der Erhöhung der Maussensibilität in den Optionen können wir es aber ein wenig verbessern. Dennoch ein unschöner Patzer der Qualitätssicherung bei Anpassung an den heimischen Rechner. Dafür sieht das Spiel grafisch dufte aus. Man erkennt die Charaktere sofort wieder und auch die Umgebung ist sehr detailreich und mit allerlei Zeugs vollgestellt. Macht auch Sinn, denn nichts macht mehr Spass, als das Möbiliar mit unseren Photonenstrahlern zu zerlegen.

Eben wie in den Filmen machen wir auf unserer Jagd alles kurz und klein. Den finanziell angerichteten Schaden müssen wir zwar nicht blechen, dennoch wird er uns angezeigt. Dummer Nebeneffekt der Zerstörungsorgie ist dabei, dass die herumliegenden Trümmer uns gerne im Weg liegen. Somit wird die freie Bewegung während dem Einfangen unnötig erschwert und vor allem die Flucht misslingt gerne einmal deswegen. Das Spiel verfügt über eine Sprinttaste, allerdings rennen wir dann fast nur geradeaus. Eine Richtungsänderung geht sehr langsam vonstatten und fühlt sich an, als seien wir aus Beton. Gut, so ein Protonenstrahl-Rucksack wiegt sicherlich eine Menge, aber es bleibt doch ein Spiel. Und hier wäre eindeutig eine bessere Sprintfunktion wünschenswert gewesen. Die Trümmer behindern uns schon genug.

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Daniel Schneider

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Daniel Schneider am 22 Dez 2009 @ 14:33
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