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Gothic: Review

  Personal Computer 

Orks, Magier, Schwertkämpfer -neue Motive bringt Gothic nicht in das klassische RPG-Genre. Braucht es allerdings auch gar nicht. Piranha Bytes lange erwartetes Action Rollenspiel packt die bewährten Themen in eine absolut faszinierende Welt, die so lebendig wirkt, wie es das bei einem Single-Player Game bis jetzt so noch nicht gab.


Die Story dürfte ja mittlerweile bekannt sein, da Gothic ja in letzter Zeit überall durch die Zockerszene geisterte. Kurz zusammengefasst: Die Magier des Königreichs Myrtana erschaffen aufgrund unangehnemer Bedrängnisse in Form von Orkkriegern eine magische Barriere um eine Erzmine, in der magisches Erz von Gefangenen gewonnen wird. Das Erz ist die einzig wirksame Waffe gegen die Orkheere, da sie Klingen schärfer und härter macht als Stahl, und somit dem Besitzer einen entscheidenden Vorteil verleiht. Die (wohl weniger gelehrten) Magier schliessen sich jedoch praktischerweisse gleich mit in diese Barriere ein, die Gefangenen nutzen das allgemeine Chaos zu einer Revolte, töten die Wärter und übernehmen die Herrschaft in der Kolonie.

Im Tausch für das Erz bekommen sie vom König alles was sie wollen. Mit der Zeit spalten sich zwei Lager ab, die alle ihre eigenen Ausbruchs - oder Überlebensstrategien haben. Und hier kommen wir nun ins Spiel: Man wird - schwupps - in das magische Gefängnis geworfen (wortwörtlich) und hat nun die Qual der Wahl. Das Alte Lager baut das Erz ab und liefert es dem König, im Tausch erhält es dafür Luxusgüter, wie Wein, Bücher oder auch Frauen *ggg*. Ihr Oberhaupt ist Gomez, der zu Beginn der Barriere den Aufstand leitete. Mittlerweile kann er sich auf seinen Lorbeeren ausruhen und nutzt die Verhältnisse der Kolonie für sich, lässt andere für sich arbeiten. Nachdem man in die Barrriere geworfen wurde, trifft man auf Diego, der für die Neuen zuständig ist und diese auch gleich für das Alte Lager anwirbt. Im Alten Lager kann man sich nach dem erledigen einiger Quests den Schatten anschliesen- die Diebe des alten Lagers.

Später kann man dann zum Gardisten aufsteigen, die dafür sorgen dass im Lager alles geordnet und friedlich verläuft. Die Magier des Feuers gehören zum Alten Lager. Das Neue Lager steht unter der Leitung von Lee, der die Barriere mit Hilfe von magischen Erz und den ihm loyalen Wassermagiern sprengen will. Vom einfachen Bandit kann man hier zum Söldner aufsteigen. Neben den beiden grossen Hauptlagern gibt es noch die Sumpfsekte, eine Art Tai-Chi-Hippies, die zu ihrem Gott, dem geheimnisvollen Schläfer beten, der ihnen vespricht die Freiheit zu schenken. Ansonsten verbringen sie ihre Zeit hauptsächlich damit, das dort wachsende Sumpfgras zu ernten und zu rauchen ;).

Ziel des Spiels ist es nun, indem man sich einem dieser Lager anschliesst, die magische Barriere zu zerstören und wieder in die Freiheit zu gelangen. Das Beeindruckendste an Gothic ist, dass die Story nicht einfach linear verläuft wie es bei den meisten früheren Spielen der Fall ist, wo man nach hundertmal Ausprobieren doch irgendwann mit der Nase auf die Lösung des jeweilig aktuellen Rätsels gestossen wird, um die vorprogrammierte Geschichte weiterzubringen. Alles was man in Gothic tut, hat direkten Einfluss auf den Spielverlauf, wie man sich den NPC´s gegenüber verhält, wie man seinen Charakter weiterentwickelt, etc.

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Admin am 08 Mrz 2005 @ 07:49
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