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Grand Prix 3: Review

  Personal Computer 


Nach jahrelanger Entwicklung, und unter dem Druck des immer noch hervorragenden Vorgängers GP2, kam vor wenigen Wochen endlich Grand Prix 3 heraus, das wieder einen neuen Standard setzen sollte. GP-Veteran Storm hat sich daher auch viel Zeit gelassen um das Programm gründlich auf Herz und Nieren zu testen. Lohnt es sich auch für Nicht-Hardcore-F1-Fans? Übrigens: die Shots wurden mit einem 2000er Carsets geschossen!



Erster Eindruck

Muss ehrlich sagen: wer GP1 und GP 2 schon durch und nochmals durchgefahren hat, der ist von GP 3 sehr enttäuscht! Ein paar Menupunkte sind anders angeordnet, sonst ist wirklich alles beim Alten. Klar...es ist ja von Vorteil wenn man sich nicht neu orientieren muss, aber es hat halt einfach auch nix Neues drin. Racing Simulation 2 z. B. hat noch Oldi-Rennen reingepackt, was ich eine sehr gute Abwechslung finde. Was nett gewesen wäre, wären z. B. Teststrecken wie die von Ferrari in Fiorano oder auch Paul Ricard. Es gibt ja soviele neue Strecken dank der Editoren für GP2. Cool wären auch spezielle Trainingseinheiten um schwierige Kurven zu trainieren gewesen oder einen Boxenstopp zu üben. Doch Produzent Geoff Crammond hat die kreative Ader nicht angerührt sondern sich voll um die eigentliche Simulation gekümmert, doch die hat es wenigstens in sich!

Der Einstieg

Die Installation des Spiels ging flott über die Festplatte und machte sich mit 320 MB relativ bescheiden breit, verglichen mit den allerneuesten Spielen...Als Erstes kommt dann gleich die Möglichkeit ein schnelles Rennen in Monza zu wählen, was wohl alle ausprobieren. Im Handbuch wird die Strecke auch Kurve für Kurve genau erklärt. So sind vorallem Neueinsteiger vor Überraschungen gefeit.

Das erste Rennen

Klar wollte ich zuerst auch gleich einen Blick ins Renngeschehen werfen und startete los. Dank der guten Hardware gings auch ohne Ruckeln in die erste Schikane. Dort verbremste ich mich natürlich gleich mal und die Reifen brannten sich in den Asphalt, was ein nettes Räucheln verursachte. Die Schikane in Monza ist ja immer besonders heikel, doch die Gegner verhielten sich recht fair und machten sogar Platz sobald ich genug vorne war. Da der Schwierigkeitsgrad natürlich noch sehr tief war, konnte ich relativ schnell überholen, doch man machte es mir nicht einfach!
Nicht nur die vorderen Piloten versuchten mein Überholen zu verhindern, indem sie Kampflinie fuhren, sondern auch die hinteren Ränge bremsten mich aus. Da leider das voreingestellte Setup noch drin war, ist man auf der langen Gerade zu langsam um den Windschatten überhaupt nutzen zu können. Mit Ach und Krach musste ich diesmal Kampflinie fahren um wieder mit quietschenden Reifen in die Schikane einzubiegen.

Es bewegt sich was!

Nicht nur die Gegner fahren gut und bewegen sich recht schnell, sondern auch das Cockpit macht mit! Beim Gas geben sowie beim Bremsen schiebt sich die Cockpit-Graphik nach hinten bzw. nach vorne, was natürlich ein nettes Detail ist. Doch auch das Lenkrad hat gelernt sich meinen Lenk-Bewegungen anzupassen; nun fehlen nur noch die Ölspritzer auf dem Helm-Visier ;). Die Räder haben auch einen gründlichen Boxenstopp hinter sich. Man kann erkennen ob der Speed über 300 oder unter 100 ist.
Das Cockpit selbst sieht ziemlich überlastet aus, doch braucht man ja nicht alle Anzeigen. Negativ fällt aber auf, dass bei allen Wagen-Typen das Cockpit immer gleich aussieht, was aber den Vorteil hat, dass neue "Skins" relativ schnell erstellt sind.

Grand Prix 3
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Admin am 08 Mrz 2005 @ 07:58
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