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Grand Prix 4: Review

  Personal Computer 


Meister Geoff Crammond ist zurück und präsentiert zum vierten Mal ein Formel-1-Rennspiel. Jede neue Version der Grand-Prix-Serie unterscheidet sich gegenüber seinen Vorgängern von den Features her praktisch nicht, doch das Gameplay und die Atmosphäre wurden immer besser. In Grand Prix 4 hat man nicht nur eine komplett neue Engine gewählt, sondern auch aus den Fehlern von Grand Prix 3 gelernt.



Formel-1-Mania

Formel-1-Simulationen werden immer beliebter, was Perfektionist Geoff Crammond nur recht sein kann. Doch um die Fangemeinde nicht zu enttäuschen, setzte er parallel zur Entwicklung von GP 3 ein kleines Team ab, welches bereits GP 4 vorbereitete, um nicht wieder eine Simulation rauszubringen, deren Saison-Daten zwei Jahre alt sind. So kommt der Fan diesmal in den Genuss, nur die 2001 Saison-Daten akzeptieren zu müssen.

Der erste Eindruck überrascht, denn die Menüs wurden komplett neu gestylt. Die Benutzerführung ist aber grundlegend gleich geblieben. Die getestete deutsche Version wurde leider ziemlich schlampig übersetzt, was zu vielen unverständlichen Abkürzungen führt, wie zum Beispiel "ufstell. Schnell." oder das Wort Optionen ist total unnötig auf "Opt." gekürzt worden.

Nicht gekürzt wurde dagegen die FIA-Lizenz. Weiterhin sind die offiziellen Team- und Fahrernamen auswählbar. Auch nicht gegeizt haben die Entwickler bei den Strecken, welche dank 50´000 GPS-Daten komplett neu und extrem detailliert auf den heimischen PC kopiert wurden. Dank der neuen Engine sehen die total 17 Strecken fast wie echt aus.

Wie bei den Vorgängern ist es möglich, ein einsames Training, ein einzelnes Rennen ohne Wertung oder eine gesamte Meisterschaftssaison zu fahren. Neu ist der Modus "Schnelle Runden", in dem man gegen seine eigene Zeit fahren kann, um nicht nur seine Ideallinie und die Konfiguration des Autos zu optimieren, sondern auch um gegen seine Freunde antreten zu können. Wer sich seine Siegesfahrt nochmals ansehen möchte, der kann die ganze Fahrdistanz aufnehmen und von allen Sichten aus bestaunen.

Ab auf die Strecke

Als alter GP-Veteran wurde ich schon wieder überrascht, denn als ich losfahren wollte, blieb der Wagen in der Box. Zwei Leute aus meiner Boxen-Mannschaft marschierten dann links und rechts, der eine bockte mich ab und der andere schaute auf den Verkehr und winkte mich dann auf die Strecke. Gegenüber den Vorgängern fuhr ich wirklich aus der Garage und war nicht bereits ausserhalb. Auch der Boxenstopp wird jetzt von einem 3D-Boxenstopp-Team ausgeführt. Ein kleines aber feines Detail.

Anfänger können weiterhin aus vielen Fahrhilfen auswählen. Von der Gangautomatik, über die Bremsautomatik, die Unzerstörbarkeit bis hin zur Schlupfregelung ist wieder alles im Programm und kann über die F-Tasten einzeln kontrolliert werden. Das Auto wird auch in GP4 leicht vom Programm gesteuert, was vor allem Tastatur-Fahrer glücklich macht. Am Besten steuert es sich aber natürlich mit einem Lenkrad.

Grand Prix 4
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Admin am 08 Mrz 2005 @ 07:59
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