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Grand Theft Auto III: Review

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Autos, Waffen und leicht bekleidete Damen

Das Verkehrsaufkommen in Liberty City ist gewaltig und spiegelt reale Städte perfekt nach. Unzählige Autos, seien es Polizeiwagen, Krankenwagen, Taxis, Feuerwehrwagen oder ganz normale PKWs, sind auf den Strassen von Liberty City zu finden. Wo andere Spiele Zicken machen, spielt GTA III in der oberen Klasse mit, wenn es um Schadensmodelle geht. Jeder Teil eines Wagens kann eingebeult, verbogen oder abgerissen werden. Mächtig spektakulär ist es, wenn man in wilden Verfolgungsjagden den Wagen Stück für Stück auseinander nimmt und hinterher nur noch mit dem Wagengerüst rumkurvt.

Das Waffenarsenal von GTA III kann sich auch sehen lassen. Anfangs nur mit einer einfachen Schusswaffe ausgestattet, finden wir im Laufe des Spiels Uzis, Handgranaten, Snipergewehre und viele andere Waffen. Auch Autobomben sind in GTA III gang und gebe: Wenn man den Auftrag bekommt, eine Person zu eliminieren, schnappt man sich einfach seinen Wagen solange sich das Opfer sein Essen reinstopft und bringt eine Autobombe am Fahrzeug an. Sobald die Zielperson den Zündschlüssel umdreht, schwebt er auf Wolke 7 und wir sind um ein paar Dollar reicher. Jede Waffe kann man sich im Waffenladen um die Ecke besorgen, kostengünstiger ist es jedoch, den Bösen Buben einfach nach ihrem Ableben die Waffen zu stehlen. Auf diese Art bezahlt man nichts für seine Waffen, sondern nur der frühere Eigentümer mit seinem Leben.

Waffengefechte lassen sich in GTA III so gut wie überhaupt nicht vermeiden und um nicht zu früh abzudanken, findet man vor dem Krankenhaus kleine Icons die einem volle Lebensenergie spendieren. Dies ist aber nicht die einzige Möglichkeit, um wieder seine volle Lebensenergie zurückzugewinnen, die Entwickler haben sich hier noch eine ganz besondere Alternative einfallen lassen: Voraussetzung ist nur ein wenig Bares und ein Wagen, man hält im Rotlichtbezirk vor einer der leicht bekleideten Damen und lässt sie zu sich ins Auto einsteigen. Dann sucht man sich nur noch einen ruhigen Ort auf, stoppt den Wagen und man glaubt es kaum, wie sich scheinbar von Geisterhand die Lebensanzeige erhöht.

Alle Wege führen nach Liberty City

Wie anfangs schon erwähnt, wird bei unserer Befreiungsaktion die Brücke zwischen Portland und Staunton Island so heftig beschädigt, dass wir uns in der ersten Hälfte des Spiels nur in Portland bewegen können. Im Laufe des Spiels wird die Brücke, die die beiden Stadtteile verbindet, allerdings wieder repariert und ermöglicht es uns nach Staunton Island zu gelangen.

Wer es lieber zu Wasser mag, kann auch ein Boot benutzen, um zwischen den Stadtteilen hin und her zu reisen. Auch in der Luft kann man sich mehr oder weniger bewegen, aber am schnellsten geht es immer noch, indem man sich einen Wagen schnappt und drauf los fährt.

Vom Jäger zum Gejagten

Bomben platzieren, wilde Gefechte auf den Strassen, klar dass das Gesetz hier nicht untätig rumsteht und euch gewähren lässt. Anhand von sechs Sternen die in der oberen rechten Ecke angezeigt werden, kann man seinen derzeitigen Fahndungslevel ersehen. Auf der ersten Stufe wird man von keinem Gesetzeshüter verfolgt, es sei denn ihr begegnet einem auf der Strasse. Nach einiger Zeit erlischt der eine Stern wieder und keinen juckt es mehr, wer ihr seit. Sobald man aber drei oder maximal sechs Sterne hat, bekommt man es nicht nur mit den Cops zu tun, sondern wird auch von Helikoptern gejagt und das FBI hat es auf einen abgesehen. Wenn absolut nichts mehr hilft, bekommen die Cops auch Unterstützung von der US Army und spätestens zu diesem Zeitpunkt kann man sich schon mal überlegen, wo man am liebsten sterben würde, denn gegen die Army hat man absolut keine Chance!

Der letzte Ausweg ist das Umlackieren des Wagens. Kurz den Wagen umspritzen und die Kennzeichen austauschen und schon wird man von den Cops nicht mehr erkannt.





Steuerung

Im klassischen Max Payne Stil bewegen wir unseren Helden durch die Strassen von Liberty City. Im Konkreten heisst das, wir steuern mit Maus und Tastatur aus der 3rd Person Ansicht. Die Autos steuert man nur mit der Tastatur und dies haben die Entwickler sehr gut gelöst. Im Allgemeinen kann man sagen, dass Rockstar Games eine ordentliche Steuerung für die PC Version von GTA III fabriziert hat.

Das einzig negative, was beim Testen auffiel, ist die Tatsache, dass selbst schnelle Sportwagen Probleme haben enge Kurven zu fahren. Um eine Rechtskurve zu fahren, bedarf es einen längeren Druck auf die entsprechende Taste. Ob dies vom Hersteller beabsichtigt ist, ist ungewiss. Jedenfalls ist dies das einzige kleine Manko der Steuerung. Dagegen wurde das restliche Fahrverhalten sehr gut umgesetzt. Kleine Wagen lassen sich sehr gut und flexibel lenken, grosse Busse oder Trucks sind dagegen um ein vielfaches schwieriger zu steuern und verhalten sich extrem träge.

Grafik

Im Gegensatz zur PlayStation 2 Version bietet die PC Version detailliertere und vor allem sehr viel höhere Auflösungen und Texturen. Trotz der detaillierteren Texturen merkt man jedoch an einigen Stellen die Herkunft des Titels von der PlayStation 2. Zwar treten Grafikfehler nur sehr selten auf, aber es ist doch schon recht ärgerlich, wenn man eine sehr gute Grafikkarte hat und ab und zu kleine Grafikfehler auftreten. Besonders fällt dies bei einigen Bäumen auf, wenn man nah an sie heran fährt, zum Beispiel im Park von Staunton Island.

Sonnenuntergänge, Sonnenaufgänge, plötzlicher Regen und Tag- und Nacht-Wechsel sehen nirgends so schön aus wie in GTA III. Im Spiel merkt man sehr gut wie es gegen Abend immer dunkler wird und die Stadt langsam von ihren eigenen Lichtern erhellt wird. Besonders nett sind die Spiegeleffekte nach einem Regenschauer: Alle Gebäude und die restliche Umgebung spiegeln sich in kleinen Wasserpfützen. In Sachen Grafik kann man von einer sehr gelungenen Umsetzung sprechen, die im Gegensatz zur PlayStation 2 Version gehörig aufgemotzt worden ist.

Sound & Sprachausgabe

Fans der Vorgänger werden sich bestimmt noch gut an die verschiedenen Radiosender erinnern, die man hören konnte während man mit den geklauten Karren durch die Stadt fuhr. In GTA III wurde noch mal so richtig zugelegt, denn die neuen Radiosender wirken noch besser und vor allem noch viel witziger. Wer der englischen Sprache mächtig ist, der kann sich schon mal auf eine Portion "Humor" vom Feinsten freuen.

Die komplette Sprachausgabe im Spiel wurde, wie schon auf der PlayStation 2, komplett in Englisch gelassen. Zu diesem Schritt kann man Take 2 nur gratulieren, denn eine so geniale deutsche Sprachausgabe wie im Original hätte man nie hinbekommen! Zum Sound und zur Sprachausgabe reicht eigentlich als Fazit nur ein Wort: "Genial"!


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Admin am 08 Mrz 2005 @ 08:04
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