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Grand Theft Auto IV: Review

  Personal Computer 

GTA IV, Protokoll einer Installation. Start der Installation 10:15 Uhr. Zweite DVD einlegen: 10:32 Uhr. Erste DVD wieder einlegen: 10:43 Uhr. Installation augenscheinlich beendet: 10:45 Uhr. Eingabe der Seriennummer zur Online-Aktivierung: 10:47 Uhr. Beim Spielstart Anmeldung zum Rockstar Social Club: 10:55 Uhr. Kontoerstellung Rockstar Social Club: 10:56 Uhr. Aktivierung des neu erstellen Kontos durch die Aktivierungs-Mail im Spam-Ordner: 11:00 Uhr. Download des für Games for Windows Live benötigten Updates (30,4 MB): 11:04 Uhr. Installieren des Updates: 11:15 Uhr. Erster Spielstart: 11:22 Uhr. Herzlich Willkommen in Liberty City... nach einer Stunde und sieben Minuten!

Willkommen im Land der Träume

GTA IV ist zurück. Nachdem alle Besitzer einer PlayStation 3 oder Xbox 360 bereits im Frühjahr in die generalüberholte Riesen-Metropole New York... pardon, Liberty City, zurück kehren durften, erwartet nun endlich auch die PC-Spieler das epische Abenteuer um den illegalen Einwanderer Niko Bellic - zumindest, wenn die Technik mitspielt. Aber dazu kommen wir später. Niko hat die körperlichen und seelischen Kratzer, die ihm der Krieg zugeführt hat, nur schwer verwunden. Deswegen will er nun einen Schlussstrich unter sein bisheriges Leben ziehen und folgt den verlockenden Worten seines Cousins Roman nach Liberty City. Der erzählt in E-Mails von seinem üppigen Fuhrpark und seiner prächtigen Villa. Entsprechend angefressen ist Niko, als er Romans Behausung als gammelige Absteige mit sechsfüssigen Untermietern enttarnt. Romans Firmenimperium ist ein zwielichtiges Taxiunternehmen, in dem Bürohilfe Mallorie noch der einzige Lichtblick scheint. Darüber hinaus hat der gute Roman so seine Probleme mit zwielichtigen Geschäftsleuten, denen er Geld schuldet. Niko krempelt also die Ärmel hoch und beginnt mangels Alternativen, seinem Cousin unter die Arme zu greifen.

Niko Bellic ist die perfekte Version eines Bilderbuch-Antihelden. Der merkwürdige Akzent wirkt auf uns Spieler befremdlich, die Gesichtszüge sehen viel zu osteuropäisch aus und die ewig finstere Miene des Protagonisten will keine rechte Sympathie aufkommen lassen. Recht schnell werdet ihr jedoch bemerken, dass hinter Nikos Neuanfang in Liberty City mehr steckt als nur die Hoffnung auf ein schönes Leben. Er entwickelt Charakterzüge, die man ihm nicht zugetraut hätte, hadert mit seinem Gewissen und kann mit diversen coolen Sprüchen immer wieder beim Spieler punkten. Seine relativ problemlose Liaison zu Mallories Freundin Michelle und die fast schon sympathisch anmutende raubeinige Inkompetenz im Umgang mit Frauen sorgen dafür, dass euch Niko relativ schnell ans Herz wachsen dürfte.

Es gibt viel zu tun, packen wir es an!

Die ersten Storymissionen für Niko sind noch vergleichsweise leichte Kost. Das ist gut so, denn selbst GTA-Veteranen dürften nicht böse über ein paar entspannte Aufwärmübungen sein. Nicht zuletzt aufgrund der im Vergleich zu den Vorgängern ungleich komplexeren Fahrphysik, die uns auch auf dem PC in den ersten Minuten immer wieder aus der Spur warf oder dafür sorgte, dass wir an Schildern, Ampeln oder leider auch Fussgängern unschön aneckten. Die stellenweise träge Kamera tut ihr Übriges dazu. So fahrt ihr zu Beginn einfach ein paar Leute durch die Gegend, holt zwielichtige Gestalten ab oder rettet Cousin Roman mehrmals in Folge aus brenzligen Situationen, in die er mit seinen Geschäftspartnern rutscht. Zu Beginn bevorzugt Niko dabei noch die rasante Flucht, relativ bald aber wehrt sich der Europäer bereits mit handfesten Schlägen und Tritten, ehe er nach rund 90 Spielminuten die erste Schusswaffe in die Hand gedrückt bekommt.

Grand Theft Auto IV
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Tobias Kuehnlein


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Tobias Kuehnlein am 09 Dez 2008 @ 17:55
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