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Grandia 2: Review

  Personal Computer 


In letzter Zeit sorgen immer mehr einstige Konsolentitel auch auf dem PC für Schlagzeilen. Waren die Umsetzungen vorerst meist etwas mangelhaft, scheinen die Entwickler mittlerweile den Spagat gefunden zu haben und auch die PC-Spieler durch ihre teilweise eigenwilligen Kreationen zu gewinnen. Grandia 2 ist eines jener Spiele, die ursprünglich für Konsolen konzipiert waren und nun auch auf dem PC erscheinen. Ob dem japanischen Rollenspiel auf dem hart umkämpften PC-Markt neben etablierten RPG´s wie Baldur´s Gate oder Diablo eine Chance beschert ist, wollen wir in unserem Test klären.



Konsole oder PC?

Dass Grandia 2 eindeutigen Konsolencharakter besitzt, wird schon nach wenigen Sekunden klar. Alleine das Hauptmenu lässt bereits darauf schliessen. Neben den Punkten "Neues Spiel" oder "Lade Spiel" gibt es da nämlich nichts. Optionen sucht man im Spiel vergebens. Einzig ein separates Konfigurationsprogramm gibt einem die Möglichkeiten Steuerung und Auflösung anzupassen. Mehr gibt es dann aber auch nicht, stattdessen vertieft man sich gleich ins Spiel.

Die angesprochenen Gemeinsamkeiten zu Konsolentiteln setzen sich dann auch da fort. Die Steuerung erfolgt beispielsweise am einfachsten mittels Gamepad. Acht Tasten reichen aus, um seine Charaktere durch die Landschaft und Kämpfe zu führen. Gespeichert wird, wie von Konsolentiteln ebenfalls gewohnt, an bestimmten Speicherpunkten. Die Dialoge laufen mittels handelsüblicher übergrossen Sprechblasen ab. Zu guter Letzt erinnert auch die Story eher an japanische Playstation-Games, als an Kost aus Baldurs Gate oder Diablo. Zu Beginn eurer Reise steuert ihr den Söldner Ryudo, der zusammen mit seinem besten Kumpel Skye (seines Zeichens ein Vogel) von Auftrag zu Auftrag huscht und sich so durch das Leben schlägt. Nach einigen einfachen Jobs kommt dem Draufgängen dann eine etwas grössere Aufgabe in den Weg. Zuerst geht es nur darum eine Prinzessin namens Elena in eine abgelegene Festung zu eskortieren, damit diese dort ein Ritual vollziehen kann, welches den bösen Gott Valmar vertreibt. Leider misslingt dieser Versuch aber gründlich und statt das Unheil aus der Welt zu schaffen, breitet sich dieses ungehindert aus. Mit Präventiv-Massnahmen ist es damit nicht mehr getan. Jetzt muss dem Bösen so richtig an die Hose gegangen werden. Natürlich ist Ryudo hierfür genau der richtige Mann. Kurz entschlossen macht er sich mit Elena auf den Weg in die weite Welt, um ein sagenumwobenes Schwert zu suchen, mit welchem dem bösen Gott Valmar das Handwerk gelegt werden soll.

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Admin am 08 Mrz 2005 @ 08:01
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