GBase - the gamer's base

Header08
oczko1

Greed Corp: Review

  Personal Computer 

In den meisten Strategietiteln ist der Kampf um Ressourcen wichtigstes Kernelement im Spielgeschehen. Doch kaum einmal war er so bedeutend wie in Greed Corp. Hier brechen euch buchstäblich eure Ressourcenquellen nacheinander unter den Füssen weg. Der Titel erschien übrigens bereits Anfang letzten Jahres für PSN und Xbox Live Arcade.


Der Raubbau an der Welt schreitet voran.

Vier Fraktionen streiten sich um die knappen Ressourcen auf dem Planeten Mistbound in wahrhaft luftiger Höhe. Das Imperium, die Angehörigen des Kartells, die Piraten und die Gesetzlosen treten gegeneinander an, um für ihr Volk die wichtigste Ressource sichern zu können. Obwohl die Regeln denkbar einfach gehalten wurden, kann das rundenbasierte Spiel dennoch mit viel Tiefgang unterhalten. Dabei gibt es im Spiel eine einzige mobile Einheit, mit der ihr euch von einem Hexfeld zum nächsten bewegen könnt. Betretet ihr mit einem dieser so genannten Schreiter ein neues Feld, fällt euch dieser Boden samt den darauf errichteten Gebäuden und der enthaltenen Rohstoffe zu. Gehört das Feld jedoch bereits einer anderen Partei, kommt es zum Kampf. Nur wer über mehr Schreiter-Einheiten als sein Gegner verfügt, gewinnt das Gefecht, denn pure Masse führt in solchen Fällen zum Erfolg.

Mit von euch errichteten Waffenfabriken baut ihr neue Schreiter, denn bei einem Gefecht behaltet ihr lediglich die Differenz zwischen der grösseren und der kleineren Schreiterzahl. Greift ihr also mit fünf Schreitern ein mit vier Gegnern besetztes Hexfeld an, verbleibt ein einziger Schreiter auf dem gewonnenen Boden. Eine kontinuierliche Produktion dieser wichtigen Einheit sollte daher gegeben sein, wobei eine Armee aus maximal 16 Schreitern bestehen kann. Ihr könnt feindliche Hexfelder aber auch mit Kanonen aus der Entfernung beharken. Allerdings kostet ein einzelner dieser verheerenden Kanonenschüsse viele Ressourcen. Die Herstellung der Schreiter und die Fernangriffe zwingen euch - als auch eure Gegner - dazu, die Rohstoffquellen des Planeten förmlich zu erschöpfen.

Greed Corp Bild
Denn um an die wertvollen Ressourcen des Planeten zu gelangen, setzt ihr Bohrtürme ein, die auf dem sechseckigen Feld arbeiten. Diese mächtigen Maschinen entziehen der Erde aber nicht nur ihre Rohstoffe, sie senken auch allmählich das Höhenniveau des betreffenden Hexfeldes als auch der umliegenden Felder ab. Sinkt das Höhenniveau auf Null, lassen sich Risse auf der Oberfläche erkennen, und bereits in der darauffolgenden Runde bricht das Feld in sich zusammen und darauf befindliche Gebäude oder Einheiten stürzen ins buchstäbliche Nichts. Dieser Vorgang lässt sich optional sogar beschleunigen, was besonders dann Sinn macht, wenn ihr einen Turm in die Nähe von feindlichen Arealen platziert. Nach und nach bröckelt die kleine Welt in sich zusammen, es wird enger auf den jeweiligen Karten und es entstehen teils grössere Lücken zwischen den Feldern. Spätestens jetzt kommen Transportflieger zum Einsatz, die ihr jedoch ebenso teuer bezahlen müsst.

Greed Corp
Game-Facts

Game-Abo
 Was ist das?


Markus Grunow

Greed-Corp


Greed-Corp


Greed-Corp


Greed-Corp


Markus Grunow am 31 Jan 2011 @ 15:06
Kaufen
oczko1 Kommentar verfassen