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Grey Goo: Review

  Personal Computer 

Grey Goo schmeisst die Echtzeitstrategie zurück in den Urschleim! So oder ähnlich hatte man sich das Projekt um die "graue Schmiere" wohl vorgestellt. Petroglyph, gegründet von den Command-&-Conquer-Machern, versprach, mit Grey Goo das Echtzeitstrategiegenre zurück zu seiner alten Blüte zu führen. Geht das? Klar, Grey Goo steht für klassisches RTS-Gameplay, Basisbau und Einheiten ohne viel Klimbim, Erfahrungspunkte oder Mikromanagement. Ob jetzt auch noch die Qualität stimmt, lest ihr hier.

Grey Goo bedeutet übersetzt nicht weniger als "graue Schmiere". Der Begriff - zuerst mag er skurril klingen - wurde bereits in den 1980er-Jahren geprägt. Grey Goo beschrieb seinerzeit ein mögliches Weltuntergangsszenario, bei dem sich kleine intelligente Maschinen, so genannte Nanobots, unendlich oft selbst replizieren und die Materie der Erde erschöpfen.

Petroglyph neuestes Werk greift auf das Szenario zurück. Vor vielen Jahren entsandten die Menschen auf der Suche nach intelligentem Leben Nanobots in das Weltall. Statt die erhofften Ergebnisse zu liefern, erlangten die intelligenten Roboter die Kontrolle über sich und plünderten die Ressourcen fremder Planeten, um ihr eigenes Wachstum zu gewährleisten. Auch die Heimat der Beta fiel ihnen zum Opfer. Ecosystem Nine bot ihnen auf ihrer Flucht eine neue Heimat. Nur hatten die Menschen, auf der Suche nach ertragreichen Kolonien, schon ein Auge auf diesen blühenden Planeten geworfen. Auch die Nanobots werden nicht lange auf sich warten lassen - der Krieg kommt. In Grey Goo übernehmt ihr nacheinander die Kontrolle über alle drei Rassen. Neben jeder Menge Zerstörungspotential bieten die Fraktionen vor allem eines: Abwechslung.

Krieg und Frieden - ein ungleiches Paar

Da wären die Menschen, die ihre Basis entlang eines weitläufigen Netzes von Stromleitungen errichten. Abwehrtürme entlang eures Energienetzwerkes schützen eure Wirtschaft vor Angreifern - eine wirkliche Defensivstrategie brauchen die Menschen nicht. Nachteil: Werden die Energieleitungen zerstört, geht in der kompletten Basis das Licht aus. Fabriken und Lande-Pads dienen dem Ausheben neuer Einheiten. Vier Erweiterungsgebäude dienen zusätzlich der Mobilmachung von Artillerie-, Luft-, Panzer- und Tarneinheiten. Zusätzlich zu den regulären Trupps besitzt jede Fraktion eine Supereinheit. Die Menschen dürfen, sofern eine Fabrik mit allen vier Gebäudeerweiterungen versehen ist, ihren Alpha ins Getümmel schicken. Der ist ein gleitender Riesen-Super-Mech der Marke PowerRanger, der mit seinen dicken Lasern tiefe Lücken in die feindlichen Verbände brennen kann.

Die Technologie der Beta hat sich recht ähnlich zu der der Menschen entwickelt. Folglich spielt sich die vierarmige Alien-Rasse über weite Strecken ähnlich. Baut ihr als Beta eine Station auf, pflanzt ihr zuallererst eine Verteilerstation in einer von drei Grössen in die Landschaft. Grosses Plus: Die Fraktion kann immer und überall auf der Karte neue Stationen errichten. Zur Verteidigung stehen den Beta keine Selbstschussanlagen zur Verfügung, stattdessen ist man zur Sicherung der eigenen Basis auf den Bau einer alles andere als günstigen Mauer angewiesen. Entlang solcher Mauern finden sich immer wieder kleine Verteidigungstürme, die mit Truppen besetzt werden können. Eine voll bestückte Mauer ist auch für eine entsprechend grosse Angriffstruppe nicht so leicht zu erstürmen, da die schützenden Bauwerke einiges an Feuerkraft schlucken können.

Grey Goo
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Patrick Recknagel

Grey-Goo


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Patrick Recknagel am 18 Feb 2015 @ 12:00
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