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Guild Wars: Review

  Personal Computer 

Was passiert, wenn drei Ex-Blizzard-Angestellte eine eigene Firma gründen und sich hochmotivierte, erfahrene Leute aus der Computerspielebranche ins Boot holen? Was passiert, wenn diese ArenaNet getaufte Firma die Vision eines epischen, konkurrenzfähigen Online-Rollenspiels ohne monatliche Gebühren hat? Was passiert, wenn ArenaNet diese Vision in jahrelanger Entwicklungsarbeit und internen sowie öffentlichen Testphasen tatsächlich Wirklichkeit werden lässt? Die Antwort lautet

Guild Wars

und ist in technischer als auch spielerischer Hinsicht eine absolute Wucht geworden!

Die Story

Das von Menschen regierte Königreich Ascalon befindet sich in einem erbitterten Krieg mit den Charrs, einer primitiven, Minotauren ähnlichen Rasse. Die einst so blühende Landschaft ist einer düsteren, von Ruinen geplagten Einöde gewichen. Mittendrin abenteuerlustige Helden aus aller Welt, die das Königreich im Kampf gegen die Charr-Bedrohung unterstützen und ihren Lebensunterhalt damit bestreiten.

Keine Panik! Guild Wars-Neulinge betreten die Welt zu einer Zeit, als sie noch in Ordnung war. Das jungfräuliche, blühende Ascalon dient als umfangreiche Tutorialwelt, in der man bereits gute acht Stunden seinen Spass haben kann. Erst danach macht man mit seinem dann sicherlich bereits recht ansehnlichen Charakter die Zeitreise in das vom Krieg ruinierte Land. Doch fangen wir mal von vorne an...

Die Schaufensterkrankheit

Wer nach der Charaktererstellung, in der man das Aussehen und die Primärklasse (Elementarmagier, Krieger, Mesmer, Mönch, Nekromant oder Waldläufer) bestimmen kann, das erste Mal die Stadt Ascalon betritt, wird seinen Augen ob der prachtvollen, weichgezeichneten Grafik zunächst kaum trauen. Da steht das frisch erschaffene männliche oder weibliche Alter Ego mit glänzenden Klamotten in der Landschaft rum und die Sicht aus der dritten Person offenbart bereits einen wunderschönen Weitblick. Vorsichtig tastet man nach der Maus und wundert sich einen Moment später über die butterweiche Kameraführung. Je nach Wunsch klickt man seinen Charakter dann via Maus durch die Stadt oder greift wie bei Gothic auf die Tastatur zurück.

Bereits nach wenigen Schritten trifft man nicht nur auf weitere Abenteurer, sondern auch auf erste Nicht-Spieler-Charaktere (NSC). Letztere versorgen einen anfangs mit Basisgütern, später auch mit ordentlichen Rüstungsteilen und Waffen. Für die Herstellung von guter Ausrüstung muss man einerseits Goldstücke und andererseits bestimmte Materialien wie beispielsweise Eisenbarren und Holzbretter investieren. Diese kann man mittels eines so genannten Bergungswerkzeugs aus Ausrüstungsgegenständen gewinnen. Da aber weder Gold noch Gegenstände auf den Bäumen wachsen und so ein Bergungswerkzeug ein Vermögen kostet, muss man die sichere Stadt verlassen und im gefährlichen, mitspielerlosen Quest-Gebiet sein Glück versuchen. Oder man handelt mit Mitspielern. Allerdings ist das Shopsystem ein wenig umständlich gelöst und man sollte möglichst schon Absprachen getroffen haben, bevor man die Waren im Shopfenster platziert. Wer Lust, Gold und Mitspieler hat, kann übrigens seine eigene Gilde gründen - Wappen, Kürzel und Umhang inklusive - und in Turnierkämpfen gegen andere Gilden antreten.

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Daniel Boll

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Daniel Boll am 05 Jun 2005 @ 15:21
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