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Gunship Apocalypse: Review

  Personal Computer 

Trip zum Mars gefällig? Die Kamera lasst ihr aber besser daheim. Denn wer von dieser tristen Umgebung Fotos schiesst, wird vermutlich bei der nächsten Diashow von den Zuschauern geläutert.

Irgendwann einmal wird es möglich sein, mit Raumgleitern über die Marsoberfläche zu heizen. Wer das jetzt schon machen will, darf sich als Kampfpilot in Gunship Apocalypse beweisen. Die Geschichte tut dabei allem Anschein nach nicht viel zur Sache. Ihr klappert einfach nacheinander die Aufträge ab, indem ihr Kolonien und Stützpunkte verteidigt, Minenschächte von Feinden säubert und verschollene Arbeiter einsammelt. Nähere Infos zu den Aufträgen gibt's vor der jeweiligen Mission in Text-Briefings. Die sind mit ihren Rechtschreibfehlern übrigens abwechslungsreicher als das eigentliche Spiel.

Flieg nicht so hoch, mein kleiner Freund

Ausgangspunkt einer jeden Mission ist eine zentrale Basis. Dort sind Hotspots anzufliegen, auf denen Ausrüstungsgegenstände eingekauft, verkauft, Items gelagert oder weitere Missionen akzeptiert werden. Nicht alle Waffen, wie etwa Laserwaffen, Raketenwerfer oder Mini-Guns, sind von vornherein für euch zugänglich. Gunship Apocalypse setzt nämlich Spielerfahrung voraus. Wer sich wacker schlägt, bekommt Erfahrungspunkte gutgeschrieben. Klar, dass diese früher oder später den Piloten im Level aufsteigen lassen. Waffensysteme, aber auch Schutzschildvorrichtungen, unterscheiden sich demnach in ihrer Wirkung. Ein Level-1-Pilot kann beispielsweise keine Mini-Gun der Stufe acht an den klobigen Raumgleiter schrauben.

Nach dem Akzeptieren einer Mission geht es mit dem Flugobjekt durch eine von vier Schleusen. Eine kurze Nachladezeit, ein Tor geht auf und schwupp - der Zonk ... äh, nein, eine Marsoberfläche! Und in unmittelbarer Nähe innerhalb eines Canyons auch gleich der erste Feindkontakt. Geschütztürme feuern bei Annäherung aus allen Rohren auf das Schiff. Die Skala für den Schutzschild leert sich verteufelt schnell. Besser schnell wieder auf Abstand gehen und die zweite Standardwaffe dazu schalten. Das kostet zwar Munition, aber auf dem Mars heisst es schliesslich nicht kleckern, sondern klotzen. Aus sicherer Entfernung sind die Geschütze relativ schnell zerstört. Man kann sogar so weit auf Distanz sein, dass die eigenen Schüsse zwar treffen, der Gegner aber lediglich auf seine Vernichtung wartet. Toll - was für eine Herausforderung!

Anders verhält es sich bei fliegenden Angreifern. Fremdartige Mini-Gleiter schwirren wie Wespen um das eigene Schiff herum und nehmen es aufs Korn. Da es keine Zielautomatik gibt, ist schnelles Anvisieren und ständiges Nachjustieren der Flugrichtung Pflicht. Dem Himmel sei Dank sind diese Viecher auch nicht gerade zäh und nach einigen Treffern schnell zu Klump geschossen. Übrig bleiben Extras wie neue Waffen, Munition, Ladungen für den Schutzschild oder einfach nur Geld. Der mangelhaften Technik sei Dank, bleiben die Extras nicht immer wie erwartet auf dem Untergrund liegen, sondern verschwinden einfach im Nichts unter den Texturen.

Gunship Apocalypse
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Thomas Richter

Gunship-Apocalypse


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Thomas Richter am 29 Okt 2006 @ 06:38
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