GBase - the gamer's base

Header08
oczko1

Haegemonia: Review

  Personal Computer 



Im Laufe des Spiels und der Schlachten gewinnen Einheiten immer mehr Erfahrung dazu. Dies wirkt sich insbesondere positiv auf die Geschwindigkeit der Einheiten oder auf die Trefferquote aus.
Neue Helden braucht das Land, zum Glück haben die Entwickler auch diese Funktion nicht vergessen. So erhöhen die Helden schon mal die die Treffsicherheit oder die Schilde einer ganzen Kompanie. Aber auch Spezialfähigkeiten sind vorhanden. So kann ein Held als Dieb eingesetzt werden, der feindliche Technologien und Rohstoffe entwenden, andere Helden ausschalten, oder die feindliche Stationen mal eben kurzer Hand in die Luft fliegen lassen kann.

Damit die Übersicht auch in grossen Schlachten und über weite Entfernungen nicht verloren geht, haben die Entwickler ähnlich wie bei Homeworld eine Übersichtskarte eingebaut. Ruft man diese mit der Leertaste auf, zoomt die Kamera aus dem ganzen Geschehen heraus und zeigt eine grosse Übersichtskarte des Weltraumsektors. Hier kann man dann in aller Ruhe die Situation beobachten und seine Truppenverbände hin und her schicken.

Es lebe der Weltraum!

Dass der Weltraum nicht völlig tot ist, zeigt uns Haegemonia in beeindruckender Weise. Neben alten Wracks, die man zu Erz umwandeln kann, grossen Sonnen und Planeten, gibt es noch Meteoritengürtel und schwarze Löcher. Diese sind besonders gefährlich, denn niemand weiss wann und wo sie auftauchen können. Eine Reise in das Innere eines solchen ?schwarzen Riesen? ist mitunter eine sehr gefährliche Art den Weltraum zu durchkreuzen. Damit die Geldquelle nicht versiegt, wird mittels eines gigantischen Absaugers, Erz von bestimmten Asteroiden abgebaut. Ferner kann man alte Wracks in Geld verwandeln - wenn nun keine natürlichen Ressourcen mehr auf der Karte zu finden ist, versiegt der Geldfluss dennoch nicht. Auch durch die Steuern kann man den einen oder anderen Geldschein verdienen. Als kleines Gimmick fliegen auch noch zahlreiche, zivile Händler durch den Raum, damit das ganze ein wenig lebendiger und ?echter? wirkt.

Von Einheiten und Spezialschiffen

Neben den üblichen Standard-Einheiten wie Kreuzern und einfachen Raumjägern, gibt´s auch noch zahlreiche Spezialraumflieger, die einzigartige Fähigkeiten besitzen. Sonden melden einem sofort, wenn sich etwas im Weltraum bewegt, mit einer Wurmloch-Sonde verhindert man die Benutzung eines Wurmloches durch einen Gegner. Per Minenleger darf man, wie der Name schon vermuten lässt, insgesamt 20 Minen auslegen, der Bevölkerungstransporter ermöglicht einem, die Menschen von einem Planeten zu einem anderen zu verfrachten. Mittels eines Kolonisationsschiffes kann man neue Planeten für sich beanspruchen, eine stationäre Militärbasis im Weltraum kann so manchen Feind von einem Angriff abschrecken.

Zufälle gibt´s, die gibt´s gar nicht

Damit der Spannungspegel konstant hoch bleibt, haben die Entwickler einige Ereignisse eingebaut, die zufällig auftreten können. So kann zum Beispiel eine Kolonie die Unabhängigkeit erklären, wenn die Moral unter 50% fällt. Vielleicht hat aber auch einer der Wissenschaftler eine geniale Idee, die einem einen enormen taktischen Vorteil verschafft. Eine erhöhte Sonnenaktivität vermindert die Produktion und die Forschung, doch auch andere Veränderungen auf Planeten oder Asteroiden können sich sowohl positiv als auch negativ auswerten.

Multiplayer

Auch der Multiplayer-Modus von Haegemonia ist nicht zu knapp ausgefallen. Neben einem einfachen Skirmsh-Modus alleine oder gegen einen menschlichen Gegner über LAN oder GameSpy, gibt´s auch noch einen einzigartigen kooperativen Modus, den man zu zweit absolvieren kann





Technik

Grafisch brauch man eigentlich nicht mehr viel sagen, diese Engine bietet eindeutig die beste Grafik, die man seit Jahren gesehen hat. Stufenloser Zoom, so dass man sogar noch einzelne Männchen in den Raumschiffen entdecken kann, sensationelle Effekte und die wohl besten Explosionen in einem PC-Spiel überhaupt, sorgen für Tränen in den Augen! Raumschiffe und Stationen fliegen nicht nur in einer einzigen Explosion in die Luft, gleich in mehreren Stufen werden die Trümmer durch geballte Detonationen in den Weltraum geschleudert. Wer es nicht gesehen hat, hat eindeutig etwas verpasst!

Dass dabei der Sound nicht ganz mithalten kann, kann man eigentlich grösstenteils verzeihen. Stimmige Klänge, die sich dezent im Hintergrund halten und erst in den Vordergrund treten, sobald eine Schlacht beginnt. Auch die Synchronisation mag nicht jedermanns Sache sein; warum allerdings jeder auf der Erde Deutsch mit französischen Akzent spricht, bleibt wohl ein Rätsel.


Haegemonia
Game-Facts

Game-Abo
 Was ist das?


Admin

Haegemonia


Haegemonia


Haegemonia


Haegemonia


Admin am 08 Mrz 2005 @ 08:09
oczko1 Kommentar verfassen