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Halo 2: Review

  Personal Computer 

Microsoft bringt Halo 2 fast zweieinhalb Jahre, nachdem es für die Xbox erschienen ist, für den PC heraus. Mit DirectX 9-Effekten aufgepäppelt, soll der Ego-Shooter in erster Linie als Zugpferd für das neue Windows Vista dienen. Nutzer älterer Betriebssysteme bleiben nämlich aussen vor. Schade oder egal?

Küchenchef gegen Versicherung

Der menschliche Held Master Chief, ein genetisch veränderter Soldat, konnte Halo im ersten Teil zerstören. Dies war notwendig, da sich auf dem Ringplaneten eine Zombierasse namens Flood ausbreitete. Der Krieg der Menschheit gegen die ausserirdische Allianz wurde damit jedoch nicht beendet, sondern eher noch verschärft. Neue Gefahr droht, als die Führer der Allianz die Erde angreifen und sich auf die Suche nach einem mächtigen Artefakt begeben.

Wer die Geschichte von Halo 1 nicht mitverfolgt hat, wird sich schwer tun, den Handlungsfaden des zweiten Teils nicht zu verlieren. Nicht selten fragt man sich innerhalb eines Levels, warum man eigentlich gerade hier ist und eine bestimmte Aufgabe erfüllen muss. Den Grossteil des Spiels werdet ihr wieder als Master Chief verbringen. Zwischendurch schlüpft ihr jedoch auch in die Haut eines Aliens, der zum Gebieter ernannt wurde und Aufträge für seine Propheten erledigt.

Schiessen, bis auch ein Arzt nicht mehr helfen kann

Egal, in welcher Rolle ihr euch befindet, die meiste Zeit werdet ihr in futuristischen Basen, Raumschiffen und Landschaften unterwegs sein. Abwechslung gibt es aber in Form von Stadtgebieten. Ballern ist angesagt, bis die Rohre glühen - oft in Begleitung von menschlichen oder ausserirdischen Kameraden. Das Waffenrepertoire kann sich sehen lassen, könnt ihr doch stets auch die Wummen der gefallenen Gegner aufheben und nutzen. So räumt ihr mit Maschinen- und Scharfschützengewehren, Energiewaffen und Raketenwerfern den Weg frei. Ihr könnt jedoch maximal zwei verschiedene Waffentypen gleichzeitig mit euch führen.

Dadurch steckt ihr nicht selten in einer gefährlichen Lage, geht doch die Munition recht schnell zur Neige. Dann heisst es erstmal Deckung suchen und nach anderen Knarren Ausschau halten. Vielleicht habt ihr auch noch ein paar Splitter- oder Plasmagranaten in petto. Letztere haften wunderbar an feindlichen Rüstungen und spendieren den Opfern einen spektakulären Freiflug. Die Ragdoll-Effekte können sich nämlich wirklich sehen lassen. Zwischen den atemlosen Ballerphasen gibt es kleinere Aktivierungs-Puzzles zu bewältigen, die euch jedoch kaum für längere Zeit aufhalten werden.

Per aggressiven Anhalter durch die Galaxis

Am meisten Spass macht es aber zweifellos, in den vielen Fahr- und Fluggeräten Platz zu nehmen. Ihr dürft flinke Schwebegleiter, Jeeps, Panzer und diverse Flugzeuge besetzen und frei durch die Spielwelt bewegen. Ist ein Fahrzeug vom Gegner besetzt, springt ihr kurzerhand auf und zieht den Typen aus der Fahrerkabine. Dank eines mehrstufigen Schadensmodells sehen die Vehikel mit der Zeit stark mitgenommen aus, bleiben aber bis zur völligen Zerstörung funktionstüchtig.

Halo 2
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Daniel Boll


Halo-2


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Daniel Boll am 14 Mai 2007 @ 12:39
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