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Harbinger: Review

  Personal Computer 


DreamCatcher Interactive und Silverback Entertainment haben sich zusammengesetzt und ein Action-Rollenspiel auf den Markt gebracht, das viele Ähnlichkeiten mit dem altbekannten Kassenknüller Diablo aufweist.

Harbinger

versucht auf seine Art originell zu sein und ob das gelungen ist, könnt ihr hier lesen.



Story/Gameplay

Harbinger bricht das Fantasy-Umfeld der meisten Rollenspiele und versetzt den Spieler in eine ferne Zukunft, mitten ins Weltall. Ihr habt richtig gelesen, Harbinger ist nämlich nicht etwa der Name eines Charakters des Spiels, sondern der eines Raumschiffes. Um genauer zu sein eines riesigen Raumschiffes, auf welchem sich verschiedene Lebensformen tummeln. Dieses wird von einer Entität regiert, welche schlicht "Overlord" genannt wird. Diese befehligt eine Armee von Gorilla-Robotern, welche die übrigen Bewohner des Schiffes kontrollieren und unterdrücken. Neben den Maschinen wird die Harbinger noch von weiteren Spezies bewohnt, nämlich den Vantir und den Scintilla, welche bis anhin ein friedliches Dasein fristeten, zumindest bis eine geheimnisvolle neue und äusserst aggressive Rasse auftauchte. Die insektenähnlichen Cimicidae kamen wie aus dem Nichts und begannen alsbald das blanke Chaos auf dem Schiff anzurichten. Nun seid ihr an der Reihe und sollt inmitten dieses Konflikts mit einem von drei Charakteren den Overlord besiegen und den Weg aus der Harbinger finden.

Zur Auswahl stehen ein Mensch, ein Gladiator-Roboter und eine Culibine (eine weibliche Figur). Ihr startet in Torvus Junction, einem Sektor, der nicht vom Overlord kontrolliert wird und eine Art gesetzeslose Zone ist, in welcher sich Freibeuter, Kopfgeldjäger und ähnliche Gestalten aufhalten. Der Ablauf des Spiels ist eigentlich recht simpel: Ihr müsst Nichtspielercharaktere (NPC´s) ansprechen und diese erteilen euch Aufträge. Über im Schiff verteilte Sprungtore gelangt ihr in die verschiedenen Sektoren, wo ihr dann den Auftrag ausführt. Oft habt ihr die Wahl zwischen verschiedenen Missionen und ausserdem hat jeder Charakter einige spezifische Missionen. Für jeden erfolgreich ausgeführten Auftrag bekommt ihr Geld oder neues Equipment, mit welchem ihr euren Charakter aufrüsten könnt. Zusätzlich erhaltet ihr mit der Zeit immer mehr Skill-Punkte, mit denen ihr eure Attribute weiterentwickeln könnt und stärkere Waffen oder Ausrüstungsgegenstände freischaltet. Die Zahl der Waffen und Updates ist allerdings ziemlich limitiert und ausserdem gibt es keine Möglichkeit, die Waffen eines anderen Charakters zu verwenden, dafür könnt ihr diese in eurem Inventory zwischenlagern und später für Bares verkaufen. Das Handeln mit Ausrüstungsgegenständen wird teilweise durch die Tatsache untergraben, dass ihr vieles, das ihr braucht, in den herumliegenden Kisten findet.

Jeder Charakter hat vier Grundattribute, welche ihr im Laufe des Spiels ausbauen könnt. So könnt ihr zum Beispiel den Nahkampf, die Distanzangriffe, und die Lebensenergie weiterentwickeln. Zusätzlich hat jeder Charakter eine spezielle Fähigkeit: Der Mensch kann verschiedene Arten von Minen legen, der Gladiator hat Kameras zur Verfügung, welche er frei platzieren kann und die entweder mit verschiedenen Waffen bestückt sind oder explodieren und die Culibine hat besondere Pods, welche ihre Energieangriffe verstärken. Leider wirken diese Attribute wie auch das Kampfsystem unausgereift. Zwar eignen sich gewisse Waffen besser als andere, um sich verschiedener Gegner zu entledigen, doch ab einem gewissen Skill-Level habt ihr so starke Waffen, dass euch das nicht mehr zu kümmern braucht. Der Nahkampf kommt auch nur zu Beginn des Spiels zum Tragen, denn sobald ihr eure Distanzangriffe weiterentwickelt habt, könnt ihr praktisch alle Gegner aus sicherer Entfernung erledigen, indem ihr zuerst vor ihnen weglauft. Diese Taktik eignet sich besonders, wenn ihr mehreren Gegnern gegenübersteht.

Harbinger
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Admin am 08 Mrz 2005 @ 08:16
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