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Hard to be a God: Review

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Hard to be a God. Klingt wie eine Platte von Manowar, ist aber vielmehr ein Action-Rollenspiel. Ein Spiel basierend auf einem Roman der Strugatski-Brüder. Kennt den Roman hier jemand? Handzeichen bitte! Ah, wir sehen zwei, nein sogar drei Meldungen. Na gut, uns war die Vorlage bis dato unbekannt und in der örtlichen Stadtbücherei war auch nichts zu finden.

Bei der Recherche stiessen wir sogar auf eine nie veröffentliche Verfilmung der damaligen UdSSR. Hm, scheint ja wirklich eine bekannte Thematik zu sein. Wie peinlich, wenn der Tester sich da nun gar nicht auskennt. Aber vielleicht ist das ja auch gar nicht so wichtig? Erstmal anspielen, das Teil, vielleicht erübrigt sich die Roman-Recherche möglicherweise dann.

So, zuächst unseren Charakter auswählen. Ah, nee, huch, geht ja gar nicht. Ein Held steht zur Auswahl, weder Geschlecht, noch Aussehen oder Rasse können wir wählen. Gut, liegt sicher an der Romanbeschränkung. Macht ja nichts, kann ja dennoch ein schönes Abenteuer werden. Die ersten Aufgaben in einem kleinen Camp diesen dazu, sich mit der Steuerung vertraut zu machen. Die erscheint uns zunächst ein wenig schwammig, vor allem die ersten Minuten auf einem Pferd wollen noch nicht so recht gelingen. Erst nach einer Weile haben wir uns an die Handhabung des tapferen Recken gewöhnt und gehen schon gekonnter in die Kämpfe. Mit der Leertaste blocken wir Angriffe, mit der linken Maustaste kämpfen wir, mit der rechten Taste lösen wir einen heftigeren Angriff aus und die mittlere dient zur Erledigung am Boden befindlicher Gegner.

Das klappt ganz ordentlich und erinnert entfernt an The Witcher, ohne jedoch dessen Klasse zu erreichen: Vor allem die Laufwege sind aufgrund der Tatsache, dass man nicht optional auf eine gängige Hack'n'Slay-Steuerung umschalten kann, sehr nervig. Nur per WASD-Option bewegt ihr euch vorwärts. Die Karten sind zwar allesamt nicht gigantisch gross, doch die Laufwege stören dennoch: Vor allem, wenn ihr im Kampf mal euer Reittier einbüsst, ist die Laufgeschwindigkeit des jungen Mannes ein Ärgernis. Nach einer Stunde dann plötzlich der erste Schock, die Schwierigkeit steigt drastisch an. Haben wir uns verskillt? Eigentlich kaum möglich, denn es gibt ja nur fünf Optionen zur Punktverteilung. Letztlich bemerkten wir, dass es an der gewählten Waffe lag. Also rasch den Zweihänder aus dem Rucksack gezaubert und hinfort mit den lästigen Monstren, die uns da den Weg versperrten.

Insgesamt hübsch anzuschauen ist die Optik des Spiels, wenngleich das Spiel die heutigen technischen Möglichkeiten guter Rechner kaum auszureizen vermag. Immerhin: die Animationen mit den verschiedenen Waffen sehen klasse aus, die Kämpfe jedoch sind speziell gegen grössere Feindesgruppen etwas unübersichtlich geraten. Mitunter klickt man sich da ein wenig gefrustet weiter in der Hoffnung, mit etwas Glück nicht zu viele Heiltränke, Obst oder Gemüse zu verbrauchen. Obst und Gemüse? Ein gesundes Spiel? Das ist ja mal was Neues! Nein, liebe Leser, keine Sorge. Hier wird keine Ernährungsberatung betrieben, die verschiedenen Kohlköpfe, Äpfel und sonstiges schmackhaftes Naturfutter sorgen für entsprechende Schübe in der roten Gesundheitsskala. Mit voll gestopftem Bauch kämpft und läuft es sich also doch gut, erstaunlich!

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Markus Grunow

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Markus Grunow am 02 Mrz 2008 @ 10:00
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