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Haus der Toten: Review

  Personal Computer 

Adventures mit einem gruseligen Setting sind nicht erst seit der Veröffentlichung von Black Mirror, Nibiru, Scratches oder Barrow Hill voll im Trend. Den Spieler mit einer fesselnden Hintergrundgeschichte in den Bann zu ziehen, ist auch kein schlechtes Unterfangen. Doch so manches vermeintliche Kleinod spielt sich dann letztlich nur wie ein interaktiver Spielfilm. Kann "Das Haus der Toten" von Publisher astragon hier mit kniffligen Rätseln mehr Pfeffer ins Spiel bringen?

Die Entwickler wollen ihr Produkt, welches für weniger als fünfzehn Euro bereits zu haben ist, gerne mit den Machwerken der Gabriel Knight- oder Blair Witch Project-Serien vergleichen. Zumindest lässt sich dies auf der Packungsrückseite ablesen. Vergleichbar ist das Spiel jedoch eher mit dem Klassiker Dark Fall, denn die Ego-Perspektive und die zu nutzenden Aufnahmegeräte erinnern doch sehr an das gruselige Adventure. Ihr schlüpft in die Rolle des Geisterjägers Delaware St. John.

In einem alten, verlassenen Hotel scheint es zu spuken, gespenstische Kinderstimmen sind zu hören. Da lässt sich ein Geisterjäger natürlich nicht lange bitten und geht der Sache auf den Grund. In Form von Bildern wird euch die Geschichte zumeist präsentiert. Hier kann das Spiel mit den anfänglich angesprochenen Genregrössen bei weitem nicht mithalten. Gelegentlich erhaltet ihr eine Vision und erkennt schemenhaft, was in dem Haus passiert sein könnte. Allmählich kommt ihr dann den Geheimnissen des verlassenen Hotels zusammen mit eurer über Funk verbundenen Kollegin Kelly auf die Spur.

Schnell bemerkt ihr, dass eine Gruppe Jugendlicher hier gefeiert hat. Nun sind die Kinder verschwunden, lediglich ihre Stimmen könnt ihr noch empfangen. Ganz alleine erforscht ihr das Gebäude, die einzige Kontaktperson ist eure Kollegin Kelly, welche ihr per Voice Communicator kontaktieren könnt. Kelly analysiert auch eure Fotografien, die ihr in den Räumen von Erscheinungen knipst. Neben der Nutzung des angesprochenen Gerätes steuert ihr das Spiel ähnlich wie in den alten Myst-Teilen aus der Ego-Perspektive heraus. Ihr bewegt euch nicht, könnt lediglich Ausgänge anklicken, um in den nächsten Bereich zu gelangen. In den Umgebungen sucht ihr pixelgenau nach neuen Hinweisen. Dabei stosst ihr nicht nur auf neue Hinweise über den Verbleib der Jugendlichen, sondern seid plötzlich auch in einer gänzlich anderen Rolle unterwegs.

Haus der Toten
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Markus Grunow

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Markus Grunow am 03 Aug 2006 @ 18:31
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