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Hearts of Iron II - Doomsday: Review

  Personal Computer 

Zweitweltkriegsspiele gibt es wie Sand am Meer. In so gut wie allen Genres findet man mittlerweile einen Titel,der im Zweiten Weltkrieg angesiedelt ist. Besonders beliebt ist die Thematik jedoch bei Ego-Shootern und Strategiespielen. Dazu zählt auch Hearts of Iron 2, das vor knapp einem Jahr veröffentlicht wurde und zu den wohl komplexesten Strategiespielen aller Zeiten gehört. Mit Doomsday hat der Titel nun eine erste Erweiterung bekommen, welche euch in die Zeit des Kalten Krieges zurückversetzt. Was genau euch dort erwartet, erfahrt ihr in unserem Test.

Ihr habt Hearts of Iron 2 nicht auf eurem Rechner installiert. Kein Problem. Denn da es sich bei Doomsday um eine so genannte Stand-Alone-Erweiterung handelt, könnt ihr diese auch ohne Hauptprogramm problemlos spielen. Dabei müsst ihr noch nicht einmal auf die Szenarien und Kampagnen der Vollversion verzichten, da die Entwickler auch diese ins Addon integriert haben. Neben diesen beinhaltet die Erweiterung auch noch eine zusätzliche Kampagne, in der ihr den Konflikt zwischen den Sowjets und den Alliierten nach dem Zweiten Weltkrieg nachspielen könnt. Den Kalten Krieg also. Welche der vielen spielbaren Nationen, unter denen sich beispielsweise auch die Schweiz und Afghanistan befinden, ihr dabei vertreten wollt, dürft ihr selbst entscheiden.


Der Kalte Krieg

Neben der neuen Doomsday-Kampagne beinhaltet die Erweiterung noch drei zusätzliche Szenarien, die unter anderem vom Konflikt zwischen Argentinien und Brasilien sowie der Invasion Japans durch die USA handeln. Wem das zu langweilig ist, der kann sich mit Hilfe des integrierten Editors auch ganz einfach seine eigenen Szenarien zusammenbasteln. Dessen Bedienung ist anfangs zwar etwas mühsam, geht aber schon nach recht kurzer Zeit ziemlich einfach von der Hand.

Neue Technologien

Rein gar nichts geändert haben die Entwickler am altbekannten Gameplay. Gespielt wird also nach wie vor rundenbasiert auf einer ziemlich unspektakulären, zweidimensionalen Karte, auf der ihr seht, welche Gebiete ihr zurzeit besetzt habt und euren Einheiten verschiedenste Befehle erteilen könnt. Etwas überarbeitet wurden dafür das Interface wie auch die Kämpfe. Ausserdem wurden die Technologiebäume erweitert, was es euch erlaubt, von nun an auch Atombomben, Helikopterschwadronen und andere Errungenschaften dieser Zeit herzustellen. Ebenfalls ausgebaut wurden die diplomatischen Möglichkeiten, wodurch ihr eigene Einheiten jetzt beispielsweise an andere Nationen verkaufen könnt.

Clevere KI

Während man sich im Hauptprogramm noch selber um alles kümmern musste, kann man bei Doomsday gewisse Aufgaben, wie beispielsweise das Handeln oder die Produktion, vom Computer verwalten lassen. Das dürfte vor allem Anfänger freuen, da diese allein mit den Kämpfen mehr als genug zu tun haben dürften. Das liegt nicht nur an der enormen Text- und Informationsflut, sondern auch an der gewohnt clevern KI, die in Doomday gar noch verbessert wurde. Nur gut, dass auch die Tutorials aus dem Hauptprogramm in die Erweiterung gepackt wurden, welche den Einstieg doch wesentlich erleichtern.

Hearts of Iron II - Doomsday
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Tim Richter

Hearts-of-Iron-II---Doomsday


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Tim Richter am 25 Apr 2006 @ 08:20
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