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Hearts of Iron II: Review

  Personal Computer 


Seit März 2003 gibt es für Strategiefans mit Hearts of Iron ein komplexes Spiel, das den zweiten Weltkrieg thematisiert. Jetzt tritt dieses Team noch einmal an, um mit dem Nachfolger Hearts of Iron II den Beweis anzutreten, dass es aus Fehlern lernt und auf die Wünsche der Fans eingehen kann. Was daraus geworden ist, erfahrt ihr in unserem Review.



Der Weg in den Krieg, Blitzkrieg, der Riese erwacht, Götterdämmerung und die Ardennen Offensive stehen euch als Szenarien zur Verfügung. Das jeweilige Szenario bestimmt dann die Länder, die unter eurem Befehl stehen. Im Szenario Blitzkrieg übernimmt der Spieler die Führung der ehemaligen Wehrmacht und startet eine Offensive.

Eine lieblose Einführung

Bei einem Spiel wie Hearts of Iron II ist ein Tutorial essentiell. Im Lieferumfang ist ein einhundertseitiges Handbuch mit allen erdenklichen Informationen enthalten. Das sieht zum einen schön aus, zum anderen ist es aber sehr eng in kleiner Schriftgrösse bedruckt, so dass nur die wenigsten Spieler schnell eine Antwort auf ihre Frage finden und diese vollständig nachlesen werden. Im Tutorial werden die Spieler mit vielen Details und Statistiken überhäuft. Das geschieht zu früh. Ein langsamer Aufbau ist sinnvoller. Das Hauptaugenmerk dieser Einführung liegt auf dem Kommandieren der Einheiten, dem Betreiben von Handel und der Durchführung erfolgreicher Diplomatie. Das Tutorial ist lieblos gestaltet und behindert ein aufmerksames Studium der Steuerungselemente. Das vermittelte Wissen ist gering. Eine sorgfältige, den Spieler animierende Einführung, wäre von Vorteil.

Diplomatie und Forschung: so wichtig wie nie

Den Spielern muss zu jedem Zeitpunkt des Spiels klar sein, in welcher Rolle sie sich befinden. Die Befehlsgewalt über ein kommunistisches Land ist auf der einen Seite beeindruckend, auf der anderen bringt sie Probleme bei Allianzen mit sich. Die politische Gesinnung eines Landes spielt eine entscheidende Rolle und muss bei der Strategiewahl beachtet werden. Bündnisse und Allianzen sind unumgänglich, um in der Schlacht erfolgreich zu sein. Wer ein Bündnis schliesst, darf sich über zusätzliche Truppen freuen. Das eröffnet ungeahnte taktische Möglichkeiten.

Genauso wichtig wie eine erfolgreiche Diplomatie ist die permanente Forschung auf allen erdenklichen Gebieten der Technik. Ein technisch gut ausgerüstetes, starkes Heer hat in der Schlacht hohe Siegchancen. Der technische Fortschritt ist ein entscheidender Faktor.

Handel

Wie beim Vorgänger des Spiels besitzt auch in diesem Game jedes Land seine Standortvorteile. Wenige Güter sind im Überfluss vorhanden, den Rest muss der Spieler über Handelsabkommen erwirtschaften. Die wichtigen Ressourcen bei Hearts of Iron sind Geld, Metall, seltenes Metall, Energie, Öl und Nachschub. Je nach Kriegslage ist es schwer oder leicht mit einem Land ein erfolgreiches Handelsabkommen einzurichten. Da in einem Land allein nicht alle notwendigen Ressourcen zur Verfügung stehen, ist das Betreiben von Handel wichtig.

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Admin am 08 Mrz 2005 @ 08:20
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