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Hegemony Rome - The Rise of Caesar: Review

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Einmal ein Befehlshaber einer grossen Armee sein! Was in der Vergangenheit vor allem für die Total-War-Serie stand, bekommt in diesem Jahr Konkurrenz durch Hegemony Rome: The Rise of Caesar. Ob sich Total War fürchten muss, erfahrt ihr in unserem Test.

Der grosse Stratege

Wenn man an grosse Strategen der Vergangenheit denkt, dann kommen einen zwei Namen automatisch in den Sinn: Alexander der Grosse und Caesar. Nachdem man im Vorgänger zu Hegemony Rome schon mal Alexanders Vater Philipp II. von Makedonien begleiten durfte, sind jetzt Caesar und sein Aufstieg innerhalb des Alten Römischen Reiches an der Reihe.

Das etwas ausgelutschte Szenario dient als geschichtlicher Hintergrund für das Strategiespiel von Longbow Games und definiert somit nicht nur die Einzelspielerkampagne, sondern auch den Schlachtplatz. So könnt ihr eure Truppen über fast ganz West-Europa scheuchen und dabei Versorgungslinien erstellen sowie gegnerische Dörfer einnehmen.

Das alles geschieht aus einer einmaligen Perspektive. Wie schon zuvor bei Hegemony: Philip of Macedon ist die Möglichkeit, von der Übersichtskarte stufenlos bis zur Action hineinzuzoomen, das Alleinstellungsmerkmal des Longbow-Titels. Durch diesen Kniff bekommt ihr das Gefühl, wirklich eine gross angelegte Militärkampagne zu planen. Dabei müsst ihr euch aber auch mit allerlei Brandherden auseinandersetzen. Euer kleines Nachschubdörfchen im Osten wird angegriffen? Rauszoomen, reinzoomen, Gefahr gebannt! An der Westfront kommt Verstärkung vom Gegner? Rauszoomen, reinzoomen, Truppen umgebaut. So schnell und so leicht hat sich trotz der etwas niedrig positionierten Kamera bisher kein Strategietitel dieser Grösse gespielt.

KI-Aussetzer

So schön und direkt die Steuerung über die riesige Karte ist, so notwendig ist sie aufgrund einiger KI-Aussetzer in den eigenen Reihen aber auch. Immer wieder bleiben Truppen an Brücken hängen oder können nach fertigem Bauauftrag nicht mehr weitergeschickt werden. Darüber hinaus ist es seltsam, dass ein mit Truppen voll besetztes Dorf ohne Gegenwehr vom Gegner eingenommen werden kann, nur weil keine Stadtmauern gebaut wurden. Hat man gerade keinen Blick auf die aktiven Kämpfe, so kann das schnell in ein Desaster ausarten.

Aber auch die Gegner-KI macht nicht immer einen frischen Eindruck. Zwar agiert sie schon deutlich intelligenter als noch vor einigen Wochen bei unserer Vorschau, doch noch immer ist sie nicht besonders fordernd. Geübte Spieler werden sich so schnell jedenfalls nicht die Zähne ausbeissen.

Hegemony Rome - The Rise of Caesar
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Patrik Nordsiek

Hegemony-Rome---The-Rise-of-Caesar


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Patrik Nordsiek am 06 Jun 2014 @ 22:58
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