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Hellgate - London: Review

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Ach herrjeh, wo sind wir denn hier gelandet. Mh... ziemlich warm, schwefeliger Geruch, komische Typen mit Hörnern und Pranken? Oh je, es dünkt uns Böses. Und tatsächlich, irgendwo, weit entfernt, hören wir Wolle Petry singen. "Das ist Wahnsinn...". Na ja, nicht wirklich. "Hölle, Hölle, Hölle!". Das schon eher. Tatsächlich, die selbige welche. Ladies and Gentlemen, herzlich willkommen in Hellgate: London - schön, dass Sie gar sind.

Ich mach dich tot.

Bevor jetzt einige von euch zugeben, schon immer gewusst zu haben, dass London das Tor zur Hölle ist, wollen wir kurz auf die geschichtlichen Hintergründe dieses natürlich rein fiktiven Action-RPGs kommen. Nun gut, also... London... das Jahr 2038... Tor zur Hölle geöffnet... jede Menge fieser Gestalten und die Menschheit bangt um ihre Existenz, bla blubb, rhabarber. Business as usual also, ohne grosses Brimborium oder spezielle Beweggründe. Natürlich hat die Menschheit per se etwas gegen die Ausrottung ihrer gesamten Rasse und so wundert es nicht, dass sich schnell Widerstand gegen die Jungs mit dem fiesen Makeup bildet. Ausgerüstet wie ein mächtig wütender Power Ranger - aber in der coolen Version - macht sich die Menschheit im cineastisch eindrucksvollen Intro auf in den Kampf gegen die Brut des Bösen, ausnahmsweise nicht verkörpert von Olli Pocher.

Ehe ihr euch aber an die coolen Rüstungen der Kämpfer aus dem Intro gewöhnt, erstellt ihr euch euren eigenen Charakter. Der ist zu Beginn natürlich noch meilenweit entfernt davon, einen solchen Kampfanzug wie im Intro euer Eigen zu nennen. Vielmehr kümmert ihr euch zunächst um Aussehen, Rasse und natürlich Klasse eures Alter Ego. Die Auswahl der Klasse hat dabei natürlich am meisten Einfluss auf den Spielverlauf. So schnetzelt ihr euch als Schwertmeister mit zwei Klingen in den Händen durch die Monsterhorden, während ihr als Scharfschütze mit Schusswaffengewalt - und in der Ego-Perspektive - gegen die fiesen Übeltäter angeht. Als Beschwörer hingegen habt ihr die Magie auf eurer Seite, Ingenieure bauen auf die Unterstützung von automatischen Drohnen.

Insgesamt sechs verschiedene Klassen gibt es in Hellgate: London, jede spielt sich ein wenig oder gar deutlich anders und bringt auch einen anderen Fertigkeitenbaum mit sich, in die ihr gesammelte Erfahrungspunkte investieren könnt. Die Wahl, in welche Fähigkeiten ihr investiert, sollte dabei wohl überlegt sein. Einmal entschieden, könnt ihr sie nicht mehr rückgängig machen.

Hey, Monster... fallen lassen!

Seid ihr im Spiel angekommen, fühlen sich vor allem Veteranen von Diablo und Co. schnell heimisch. Für alle anderen gibt es in Form einer ersten Quest ein rudimentäres Tutorial, das euch zumindest grob mit den wichtigsten Funktionen und dem Interface vertraut macht. Das hätte allerdings auch ein wenig ausführlicher ausfallen dürfen.

Schnell gelangt ihr zur Holborn Station, einer der zahlreichen U-Bahn-Stationen im Spiel. Diese dienen den Kämpfern und Überlebenden als sichere Zufluchtsorte, dort haben sich ausserdem Händler und medizinisches Personal niedergelassen. Zahlreiche Haupt- und Nebenquests dürft ihr dort natürlich auch annehmen. Damit wären wir beim Herzstück dieses kleinen Action-RPGs, den Quests.

Hellgate - London
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Tobias Kuehnlein

Hellgate---London


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Tobias Kuehnlein am 25 Nov 2007 @ 13:21
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