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Heroes of Newerth: Review

  Personal Computer 

Mit Heroes of Newerth erwartet Defense of the Ancients-Veteranen erneut ein Klon der gleichnamigen Warcraft III-Mod. Auch wenn ihr hier abermals Innovation mit der Lupe suchen müsst, weiss der Titel dank der ausgetüftelten Balance und den spannenden Schlachten zu gefallen.


Helden braucht das Land. Und zwar einen ganzen Haufen, denn Heroen haben einen Nachteil: Sie sterben bekanntlich früh. In Heroes of Newerth mimt ihr gleich mehrere tapfere Krieger. Nachdem die geschlossene Beta nun schon eine Weile ausgelaufen ist, haben wir uns ausführlich in Newerth ausgetobt.

Es war einmal...

Heroes of Newerth stammt von denselben Entwicklern, die bereits mit der Savage-Serie auf sich aufmerksam machten: S2 Games. Warcraft III-Spielern dürfte die beliebte Modifikation DotA ein Begriff sein. Als Hobby-Projekt gestartet, avancierte die Map schnell zur erfolgreichsten Mehrspielerkarte im Warcraft-Universum. Auf diesen Zug wollen natürlich auch andere Spieleschmieden aufspringen, um etwas vom Kuchen abzuhaben. Mit einem Unterschied: Sie verlangen für ihr Produkt Geld. So folgten in den letzten Jahren mit League of Legends und Demigod weitere Kopien der suchterregenden Vorlage. Die Frage ist nun: Kann die neue Kopie das Original übertreffen?



Altbewährtes Spielprinzip

Dabei fängt alles so ernüchternd an. Wer den Titel spielen möchte, muss sich einen Key auf der offiziellen Website des Herstellers kaufen und dort das Spiel herunterladen (mit 25 Euro immerhin für einen fairen Preis), eine Ladenversion gibt es nicht. Ebenso fehlt im Spiel ein Netzwerkmodus, weshalb Lanpartys vorerst nicht möglich sein werden und ihr stattdessen mit Onlinepartien vorliebnehmen müsst. Ferner stehen nur drei Karten zur Verfügung, auf denen sich zwei- bis fünfköpfige Teams gegenüberstehen und jeder Spieler in die Rolle eines Helden schlüpft, derer bisher über 60 zur Auswahl stehen. So kämpft ihr euch zusammen mit euren Kameraden und diversen computergesteuerten Bestien, die allesamt bestenfalls als Kanonenfutter herhalten, auf dem Lane genannten Hauptpfad durch gegnerische Einheiten, um am Ende die feindliche Basis zu plätten. Mehr gibt es zum Spielprinzip nicht zu sagen, trotzdem machen die Scharmützel eine Menge Spass. Wer zwischendurch abseits des Weges die Karte erforscht und neutrale Monster plättet, erhält zusätzliche Erfahrungspunkte und Gold. Während ihr die Moneten in zusätzliche Rüstungsteile und Tränke investiert, verbessert ihr logischerweise mit jeder Levelstufe eure Talente, von denen jeder Held vier besitzt.

Das Spannende an Heroes of Newerth ist wie in jedem DotA-Klon die Mischung aus hin und her wogenden Schlachten und das Aufpäppeln eures heroischen Ebenbildes. Denn obwohl es keine Quests gibt, verfallt ihr schnell in eine Suchtspirale, um noch stärker zu werden. Das ist auch bitter nötig, da auf dem Schlachtfeld ein stetiger Wechsel zwischen Angriff und Abwehr herrscht.


Heroes of Newerth
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Mirco Kaempfer


Heroes-of-Newerth


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Mirco Kaempfer am 21 Jun 2010 @ 09:19
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