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Herr der Ringe - Schlacht um Mittelerde 2: Review

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Die Schlacht um Mittelerde ruft zum zweiten Mal mutige Krieger und Kriegerinnen an die Front, um die Wälder und Länder Mittelerdes ein für alle Mal zu vereinen. Ihr könnt dabei wieder entscheiden, ob ihr lieber die Guten oder aber die Bösen über Mittelerde herrschen lassen wollt. Mit zwei neuen Kampagnen, einem brandneuen Ringkrieg-Modus und mit einem veränderten Gameplay versucht EA Games, an den Erfolg des Vorgängers aus dem Jahre 2004 anzuknüpfen. Gelingt den Entwicklern auch dieses Jahr wieder ein Geniestreich?



Story

Als sich Aragorn dem dunklen Herrscher Sauron als rechtmässiger Thronerbe Gondors zu erkennen gab, schickte sich Mordor an, ganz Mittelerde in die Dunkelheit zu stürzen. Während der Grossteil seiner Armee Minas Tirith belagerte, marschierte ein Teil von Saurons Streitkräften nach Norden, um dort die Festungen der Elben und Zwerge einzunehmen. Diese in Vergessenheit geratenen Schlachten standen dem Krieg im Süden in nichts nach. Unzählige Helden, deren Taten nun endlich besungen werden, zogen damals mutig und entschlossen für die Mächte des Guten in die Schlacht. Während die südlichen Truppen des dunkeln Herrschers Mordor verliessen, stiessen seine nördlichen Armeen zu ihren vorgegebenen Zielen vor. Ein riesiges Heer hatte Dol Guldor verlassen und näherte sich unaufhaltsam dem Reich der Elben in Lothlorien und Düsterwald. Gleichzeitig bereiteten sich die Menschen aus Thal und die Zwerge des Erebor darauf vor, ihren Elbenfreunden zur Hilfe zu eilen. Doch auch die Orks hatten das Nebelgebirge inzwischen verlassen. Und obwohl die Hoffnungen der Mächte des Lichts in diesen verzweifelten Stunden schwanden, stellten sie sich dem Feind entschlossen entgegen. Plötzlich richteten sich alle Blicke nach Norden!

Gameplay

Knapp eineinhalb Jahre brauchte Entwickler EA, um einen Nachfolger des besten Strategie-Spiels des Jahres 2004 zu veröffentlichen, doch das Warten hat sich gelohnt. Besonders hinsichtlich des Gameplays haben die Entwickler das Schiff um 180 Grad gedreht. Fortan dürft ihr, wie in jedem typischen Echtzeit-Strategie-Spiel, eure Lager dort errichten, wo ihr es für richtig haltet! Vorbei sind die Zeiten der begrenzten Bauplätze und der gegnerischen Stadteroberungen, in Schlacht um Mittelerde 2 entscheidet einzig und allein der Spieler, wo ein Gebäude errichtet wird. Anders als bei Command & Conquer müssen neue Bauwerke nicht zwangsweise in der Nähe zu anderen Gebäuden errichtet werden. So könnt ihr beispielsweise direkt an der Front Nachschubgebäude errichten, die fortwährend eure Armee mit neuen Truppen versorgen können. Um ein Bauwerk in Auftrag zu geben, benötigt ihr schlicht und einfach einen Baumeister, dieser kann mit wenigen Mausklicks ganze Festungen aus dem Boden stampfen. Wie schon im ersten Teil ist der Abbau von Ressourcen sehr wichtig. Doch liegen in Schlacht um Mittelerde 2 keinerlei Erzbrocken oder grün leuchtende Kristalle auf dem Boden, die ihr abbauen müsst. Vielmehr besitzt jedes Volk ein individuelles Ressourcenbeschaffungssystem. So können die Elben beispielsweise einen wunderschönen, goldig glänzenden Mallornbau errichten, der automatisch Rohstoffe generiert. Die Menschen hingegen setzen Warcraft-like auf einen Bauernhof, der ebenfalls kontinuierlich Ressourcen beschafft. Die Orks sowie die Truppen Isengards und Mordors können ebenso Gebäude errichten, die dauerhaft Geld in die Kasse springen lassen. Jedoch können diese drei Völker zugleich auf natürliche Ressourcen zurückgreifen. Holzfällercamps verfeuern einfach in der Nähe stehende Bäume und generieren so zusätzliche Einnahmen. Auch das Töten von Feinden befördert mehr Geld in eure Kassen.

Herr der Ringe - Schlacht um Mittelerde 2
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Alexander Boedeker

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Alexander Boedeker am 05 Mrz 2006 @ 10:31
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