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Herr der Ringe - Schlacht um Mittelerde: Review

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Während sich Electronic Arts nun über steigende Einnahmen freuen darf, rotiert derweil J. R. R. Tolkien vor lauter Wut in seinem Grab. Schlacht um Mittelerde heisst die offizielle Spielumsetzung zur Film-Trilogie Der Herr der Ringe. Aber viel ist von der Filmgeschichte nicht mehr übrig geblieben.



Die Strategie geht auf: Erfolgreiche Kinofilme sichern meistens auch gleichzeitig garantierte Verkäufe der Spielumsetzungen. Egal wie schlecht diese Spiele auch programmiert sind, was leider auch viel zu häufig der Fall ist. Im Normalfall sind gerade die Spiele total verhunzt, für die der Hersteller schon allein für die Lizenz ordentlich blechen durfte. Klar, das Spiel muss dann möglichst schnell noch auf den Markt, bevor der Film wieder in Vergessenheit gerät, und die Produktionskosten müssen gering gehalten werden. Für Schlacht um Mittelerde hat sich Electronic Arts erfreulich viel Zeit gelassen, schätzungsweise auch eine Menge für die Lizenzen bezahlen müssen (EA hat´s ja) und abschliessend in seinen Feuern eine goldene DVD-ROM geschmiedet. Hardcore-Fans der Bücher werden ordentlich dran zu knabbern haben - nicht etwa an der strategischen Komplexität, sondern eher wegen der willkürlich veränderten Geschichtsschreibung.

Die Schlacht um den goldenen Mittelweg

Manche Entscheidung im Leben fällt nicht gerade leicht. Und auch über die Pläne, wie Schlacht um Mittelerde am besten zu gestalten wäre, haben die Entwickler sich sicherlich die Köpfe zerbrochen. Wie sollte die Geschichte des Films oder der Bücher am authentischsten erzählt werden, ohne als Ergebnis ein starres und lineares Spiel zu bekommen? Wie könnte ein Spiel dynamisch und abwechslungsreich sein, wenn die Story von A nach B schon festgeschrieben stünde? Sicher, eine derartige Vorgehensweise hätte nicht viel Strategie ermöglicht. Darum ist es auch nicht weiter zu beklagen, dass Electronic Arts an einer erträglichen Reduzierung der Geschichte festhalten musste. Einige Elemente der Filmvorlage sind natürlich erhalten geblieben, Vieles ist neu, Weniges ist völlig anders.

Konkretes: Ihr schlagt euch auf der Seite der Guten (also mit den Armeen des Lichts) oder der Bösen (Sauron & Co.) durch das Fantasy-Reich Mittelerde. Je nach Schauplatz stehen verbündete Armeen der jeweiligen Region zur Verfügung. Entscheidend über die Anzahl dieser Armeen sind unter anderem eure Kommandeursfähigkeiten, sprich Punkte, die euch einen Bonus in der Anzahl der Truppen verschaffen. Auf einer schön gestalteten, halbwegs dreidimensionalen Karte Mittelerdes metzelt ihr euch über Stock und Stein, durch Wald und Fluss. Der Weg ist nicht unbedingt linear, folgt aber dennoch immer einem engen Handlungsstrang, so dass ihr nicht wild drauf los-kloppen könnt, wie es euch beliebt. Sind beispielsweise die Felder und Dörfer Rohans in Gefahr, springt ihr an Ort und Stelle ein, und verdient euch damit etwa neue Fertigkeiten- oder Kommandeurspunkte, während es in Gondor vielleicht gerade Bonus-Ressourcen zu gewinnen gibt, aber dazu später mehr.

Herr der Ringe - Schlacht um Mittelerde
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Admin am 08 Mrz 2005 @ 13:42
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