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Highland Warriors: Review

  Personal Computer 


Der deutsche Entwickler SE-Games war bislang eher für Budget-Spiele wie Schuh des Manitu bekannt. Mit Highland Warriors soll sich das Image der Firma aber deutlich wandeln. Als Unterstützung im deutschen Raum soll Data Becker, im internationalen Raum Novalogic, für den nötigen Support sorgen. Eine eigene Grafikengine mit zahlreichen grafischen Leckerbissen, sowie einem Gameplay ähnlich dem von Age of Empires - hier kann doch eigentlich nichts mehr schief gehen - oder doch? Nun, wir sagen es euch in unserer Review.



Story

Schottlands Geschichte beginnt, wie so vieles in Europa, in der Antike mit den Römern. Diese trafen im nördlichen Britannien auf ein vor-keltisches Volk, das sich auch nach mehreren Schlachten nicht unterwerfen liess. Sie hatten, so ist römischen Quellen zu entnehmen, Bemalungen, heute würde man von Tattoos sprechen, im Gesicht und auf dem Körper. Die Römer nannten sie deshalb nemalte "Picti" woraus dann der Begriff Pikten wurde. Viele Inhalte piktischer Geschichte fehlen bis heute, da sie selbst keine Aufzeichnungen hinterlassen haben. Kaiser Hadrian war ihre unberechenbaren Einfälle ins römische Britannien leid und befestigte mit einer Steinmauer eine Grenze, die seine Legionäre leicht bewachen konnten. Hier vollzieht sich das erste Mal in der Geschichte eine bewusste Abgrenzung zwischen Schottland und England. In der dunklen Zeit britischer Geschichte tobte hier ein erbitterter Kampf zwischen Völkern um den neuen Lebensraum. Der Konflikt der beiden Völker - Scoten und Picten - ist Inhalt der ersten Kampagne.

Gameplay

Grundsätzlich gesehen unterscheidet sich Highland Warriors von anderen Echtzeit-Strategie-Spielen nur geringfügig. In den meisten Missionen gilt es mit nur wenigen Männern und Ressourcen eine Basis zu errichten, um mit einer später erschaffenen Armee dann den Gegnern zu plätten. Hin und wieder weicht Highland Warriors allerdings von diesen Zielsetzungen ab, so muss man zum Beispiel eine Kommando-Mission hinter den feindlichen Linien führen, um bestimmte Personen zu befreien.


Als Rohstoffe muss man Holz, Nahrung, Steine, Gold und Eisenerz abbauen. Mit Arbeitern und Arbeiterinnen (!) erntet man also Beeren, bestellt Felder oder aber fängt Kühe ein. Andere wiederum schwingen die Beile oder aber hämmern die Spitzhacken in den Boden. Dabei ist das Management der Ressourcen nicht immer einfach. Im Winter kann man kein Getreide anbauen und hat man einmal alle Tiere ausgerottet, wachsen keine mehr nach.
Neben dem Tagebau von Erz, Gold und Steinen kann man in vorbestimmten Bergen Minen anlegen, diese haben natürlich eine wesentlich höhere Ausbeute. Um eine schnellere Versorgung sicherzustellen, kann man seinen Einheiten aber auch Meisterbriefe ausschreiben. Zwar müssen die Arbeiter erst einen gewissen Grad an Erfahrung gesammelt haben, mit einem Meisterbrief können diese dann allerdings wesentlich effizienter arbeiten. Allerdings hat ein solcher Meisterbrief auch einige Nachteile, neben Gold, welches man ausgeben muss, kann ein Arbeiter nur noch schlecht umgeschult werden.

Ganz im Gegensatz zu Age of Empires gibt es in Highland Warriors keine Entwicklungsstufen. Man kann also quasi von Anfang an alle Gebäude und Einheiten errichten, lediglich in einzelnen Missionen werden gewisse Einschränkungen gemacht. Bei den Endlosspielen alleine gibt es allerdings keine Limitierungen.

Bei den Kampfeinheiten haben die Entwickler das Spiel leider nur auf Sparflamme gekocht. Neben wenigen Einheitenupgrades darf man lediglich pro Volk nur ein paar Einheiten rekrutieren.

Highland Warriors
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Admin am 08 Mrz 2005 @ 08:28
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