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Hitman 4 - Blood Money: Review

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47, der geklonte Aufträgsmörder mit dem Barcode-Tattoo auf dem kahlen Hinterkopf, ist zurück und bekommt es im mittlerweile vierten Teil der Hitman-Reihe mit einer konkurrierenden Agentur zu tun. Der beste Hitman aller Zeiten?

Die Schule des Todes

Bevor die eigentliche Handlung beginnt, muss ein vorbildlich gestalteter Tutorial-Level absolviert werden. Vorbildlich deshalb, weil er nicht aus einem simplen Trainingsparcours besteht, sondern ein von der Hauptstory unabhängiger Mordauftrag mit eigener Hintergrundgeschichte ist. Somit ist das Tutorial für Neueinsteiger und Kenner gleichermassen geeignet. Hier lernt ihr den Umgang mit Schusswaffen, die Umgehung von Wachposten, das leise Töten und das Verwischen von Spuren. Das Ganze ist mit nur wenigen Tasten zu bewerkstelligen, wobei ihr den Hitman gewohnt aus einer Third-Person-Perspektive steuert, auf Wunsch jedoch auch in eine Ego-Sicht umschalten könnt.

Nach der tollen Einführung ist die Hauptstory angesagt, die insgesamt zwölf Levels miteinander verknüpft. 47s Auftraggeber, die I.C.A. (International Contract Agency), hat Probleme mit einer neuen, konkurrierenden Agentur. Nach und nach muss ein I.C.A.-Agent nach dem anderen dran glauben. Auch 47 steht natürlich ganz oben auf der Liste der Zielpersonen. Wie es so weit kommen konnte, wird vor den Missionen in Rückblenden erzählt. Doch so toll die eigentlichen Storysequenzen auch in Szene gesetzt sein mögen, die Levels an sich erwecken kaum den Eindruck, als würden sie direkt miteinander oder mit der Geschichte etwas zu tun haben.

Macht aber nichts, da euch in den liebevoll gestalteten Levels wieder alle Möglichkeiten offenstehen und die Handlung eher zur Nebensache wird. Bevor es losgeht, dürft ihr euch nach einem kurzen Briefing mit Waffen und Ausrüstungsteilen eindecken. Von der kleinen Handfeuerwaffe bis zu grosskalibrigen Wummen reicht die Auswahl, und auch eine schusssichere Weste, ein verbessertes Einbruchswerkzeug oder lebensverlängernde Medizin darf gegen Bares mit auf die Reise genommen werden. Wenn der Kontostand es erlaubt, können die meisten Waffen sogar aufgerüstet werden, beispielsweise mit stärkerer Munition, Schalldämpfern oder Zielfernrohren.

Viele Wege führen zum Tod

Ob ihr eure Zielpersonen nun auf einem Luxusdampfer, in einem Theater oder während eines grossen abendlichen Volksfestes ausschalten müsst und egal, ob sich euer Opfer in einer schwer bewachten Festung aufhält oder sich eher leichtsinnig durch das Areal bewegt - es gibt immer mehrere Mittel und Wege, die euch zum tödlichen Erfolg führen. Ihr wollt euch bis an die Zähne bewaffnen und alles abknallen, was euch vor die Flinte läuft? Kein Problem! Ihr wollt so wenig Aufsehen erregen wie möglich und die Opferzahl auf das Nötigste reduzieren? Auch kein Problem!

Hitman 4 - Blood Money
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Daniel Boll

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Daniel Boll am 31 Mai 2006 @ 02:12
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